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Sauerländer Landtagsabgeordneter tritt nicht mehr an
© Wahlkreisbüro Klaus Kaiser MdL
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Sauerländer Landtagsabgeordneter tritt nicht mehr an

Der Sauerländer Landtagsabgeordnete Klaus Kaiser (CDU) will bei der kommenden Landtagswahl im nächsten Jahr nicht mehr antreten. Das gab sein Wahlkreisbüro heute bekannt.

Veröffentlicht: Donnerstag, 26.03.2026 15:15

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Im Jahr 2000 wurde Klaus Kaiser das erste Mal in den Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen gewählt, damals mit dem Slogan „Der Kaiser, den man wählen kann“. Seitdem ist Kaiser Landtagsabgeordneter. In den ersten Jahren war er für die Städte Arnsberg und Sundern zuständig, seit 2005 auch für Schmallenberg und Eslohe. Jetzt gab der Neheimer bekannt, dass er bei der Landtagswahl im April 2027 nicht mehr kandidieren wird. Der 69-Jährige will nach 26 Jahren als Mitglied des Landtages NRW Platz für einen neuen Kandidaten oder eine neue Kandidatin machen. Er gibt sich dabei sehr optimistisch, dass „viel Potenzial in den Menschen“ in seinem Wahlkreis steckt und sicherlich eine geeignete Nachfolge gefunden wird. Wer Klaus Kaiser in seinem Wahlkreis „beerbt“ und in den vier Städten und Gemeinden bei der Landtagswahl im nächsten Jahr als Kandidat oder Kandidatin ins Rennen geht, entscheidet sich auf einem Kreisparteitag der CDU Ende Juni. 

Klaus Kaiser hat sich in den letzten Jahren, unter anderem als Parlamentarischer Staatssekretär, landesweit einen Namen als Bildungspolitiker gemacht. Seit 2023 arbeitete er in der Enquete-Kommission „Chancengleichheit in der Bildung“ mit und war deren stellvertretender Vorsitzender. Auch jetzt möchte er es noch nicht „ruhig angehen lassen“. Zur Neuaufstellung der Landeszentrale für politische Bildung bringt er im kommenden Jahr seine Expertise gerne mit ein. „Demokratiebildung ist mir eine Herzensangelegenheit“, so Kaiser.

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