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Sauerländer fallen auf Fakeshops rein
© VZ NRW/adpic
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Sauerländer fallen auf Fakeshops rein

Die Arnsberger Verbraucherzentrale warnt vor Fakeshops im Internet.

Veröffentlicht: Donnerstag, 27.11.2025 23:00

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Mit dem Black Friday heute und dem ersten Adventssamstag morgen geht für viele Sauerländer die Jagd nach Geschenken auch im Internet so richtig los. Auch Sauerländer fallen dabei immer wieder auf sogenannte Fakeshops im Netz herein. Diese Erfahrung macht die Verbraucherzentrale in Arnsberg. Sie spricht von 3 Fällen in der Woche, bei den sich Kunden melden, die Betrugsopfer wurden. Die seien nur die Spitze des Eisberg, denn die meisten Geschädigten würden sich nicht melden, so die Leiterin der Verbraucherzentrale Petra Golly.

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Billig- statt Edelware

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Golly berichtet von Fällen in den junge Leute Kleidung im Wert von 500 und 600 Euro bestellt hätten. In einem Fall kam gar keine Ware an, in dem andern Fall nur minderwertige Klamotten. Eine Rückgabe war nur für viel Geld möglich. Die Ware konnten nur für 60 Euro pro Karton an eine Adresse in China zurückgeschickt werden. Die Kundin probierte das mit einem Paket aus. Am Ende konnte die Post es nicht zustellen, und nach einem Irrlauf landete das Paket wieder bei der Kundin. Der Internethändler reagierte nicht mehr auf Mails.

Fakeshops preisen auf ihren Seiten oft Edelware an. Wenn die elegante Seidenbluse vom Foto dann tatsächlich ankommt, ist sie ein "minderwertiger Mist", so Golly. Die Seiten seien zunehmend professionell gemacht und zeigten sehr gute Fotos und seien auch was die Sprache angeht, nicht mehr auf den ersten Blick zu erkennen.

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Blick ins Impressum wird empfohlen

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Beim Blick ins Impressum, zu dem sie dringend rät, sei fast immer eine Adresse im Ausland, oft in China, angegeben. Dann raten die Verbraucherschützer, vorsichtig zu sein. Es komme auch vor, dass mit geklauten Adressen gearbeitet wird. Die tauchen dann im Impressum auf. Ebenso sollte man nie vor dem Erhalt der Ware bezahlen, denn fast alle Fakeshops würden nur Vorkasse anbieten. Wenn ein Finanzdienstleister angegeben würde, gebe es auch nur selten die Chance über den das Geld wiederzubekommen.

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Heizöl-Fall

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Ein Fall ist Petra Golly besonders in Erinnerung geblieben. Da hatte ein Sauerländer im Internet für 3000 Euro Heizöl bestellt, das als besonders günstig beworben wurde. 1000 Euro musste er sofort zahlen. Das Geld war weg, geliefert wurde das Öl nie.

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Fakeshop-Seiten werden schnell wieder gelöscht

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Fakeshops verschwinden ganz schnell aus dem Netz. Die Betrüger, die dahinter stehen, tauchen unter neuem Namen wieder auf.

Tipp der Verbraucherschützer: Kunden sollten den Shop in eine Suchmaschine eingeben und nach Erfahrungsberichten anderer Kunden schauen oder den Fake-Shop-Finder der Verbraucherzentrale nutzen. Vorsichtig sei auch geboten, wenn Werbung beim Surfen aufploppe und der Shop Preise anbiete, die es sonst nirgends gebe. Dann sei die Wahrscheinlichkeit groß, dass hinter der Anzeige Betrüger stehen. 

Mehr Infos gibt es von der Verbraucherzentrale hier: 

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