
Was tun bei einer Katastrophe, Kriegsgefahr oder einer großen Cyberattacke? Viel Sauerländerinnen und Sauerländer machen sich Gedanken darüber, wie sie sich in solchen Notfällen verhalten sollen. Das zeigt sich auch am großen Interesse an Kursen zum Thema Selbstschutz und Krisenvorsorge. Auch die evangelische Erwachsenen- und Familienbildung im Kirchenkreis Soest-Arnsberg hat ein entsprechendes Seminar in sein Programm aufgenommen. Zum Start heute in der evangelischen Kirche in der Burgstraße in Neheim ist es ausgebucht. Schon jetzt lägen viele Anfragen für weitere Kurse mit dieser Thematik vor, heißt es vom Bildungswerk. Das nächste Angebot zum Thema Selbstschutz und Krisenvorsorge ist im 1. Halbjahr 2027 in Sundern geplant.
Persönliche Notfallsorge planen und umsetzen
In den Kursen lernen die Teilnehmenden die notwendigen Maßnahmen zur persönlichen Notfallvorsorge kennen, sie zu planen und umzusetzen. Dazu gehört u. a. einen Vorrat an Essen, Trinken und relevanten Medikamenten anzulegen, einen Notfall-Rucksack zu packen, sich auf einen längeren Stromausfall und andere Probleme rund um das eigene Heim (Heizung etc.) vorzubereiten, bauliche Sicherungsmaßnahmen zu treffen oder eine kontinuierliche Information und Kommunikation im Katastrophenfall sicherzustellen. Die Teilnehmer können lernen, sich selbst und anderen in Notlagen zu helfen und professionelle Rettungskräfte damit zu entlasten. Der Kurs ist heute in der evangelischen Kirche in der Burgstraße. Das evangelische Bildungswerk kooperiert dabei mit dem DRK-Kreisverband Arnsberg. Die Teilnehmenden erhalten praxisorientierte Informationen zur Vorsorge und Umsetzung von Maßnahmen bei Cyberattacken, Unglücksfällen, Wetterkatastrophen oder möglichen Kriegsgefahren, so die Organisatoren.
Woran ihr im Krisenfall denken und was ihr im Haus haben solltet, dazu gibt es diese Checkliste des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zum Herunterladen.