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Sauerländer arbeiten weniger
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Sauerländer arbeiten weniger

Seit vor Corona sind die Jahresarbeitsstunden im Hochsauerlandkreis um 10 Stunden zurück gegangen

Veröffentlicht: Donnerstag, 26.02.2026 09:25

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Wer im Hochsauerlandkreis einen Job hat, arbeitet durchschnittlich 20 Stunden weniger als vor Corona. Im Hochsauerlandkreis haben Erwerbstätige im Jahr 2024 im Schnitt 1.318 Stunden gearbeitet. Damit liegen wir im landesweiten Durchschnitt. 2019 waren es noch 1.338 Stunden, zeigt die heute erschienene Statistik von NRW. Auch im Verhältnis zum vergangenen Jahr arbeiten Menschen in alle Berufsgruppen weniger. Durchschnittlich zwei Stunden.

Am meisten Arbeitsstunden leisten die Menschen in der Land- und Forstwirtschaft(1.798) Im Finanz-, Versicherungs- und Wohnungswesen absolvieren die Beschäftigten kreisweit am wenigsten Stunden. Sie kommen auf einen Durchschnittswert von 1.248 Stunden im Jahr.

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Zahlen aus NRW

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Die Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen haben im Jahr 2024 durchschnittlich 1.319 Stunden gearbeitet.

Die Pro-Kopf-Zahl der geleisteten Arbeitsstunden hat im Jahr vor der Coronapandemie, 2019, noch bei 1.343 gelegen, so das statistische Landesamt IT.NRW. Somit hat sich der Wert binnen fünf Jahren um 24 Stunden bzw. 1,8 % verringert.

Landesweit geringere Pro-Kopf-Arbeitsleistung in allen Wirtschaftsbereichen

Das Arbeitsvolumen der Erwerbstätigen entwickelte sich im Jahr 2024 in ganz NRW über alle Wirtschaftsbereiche hinweg rückläufig: Den höchsten Rückgang gab es mit −1,4 % im Bereich „Handel, Verkehr und Lagerei, Gastgewerbe, Information und Kommunikation”. Moderatere Abnahmen (−0,2 %) entfielen jeweils auf die „Land- und Forstwirtschaft, Fischerei”, das „Verarbeitende Gewerbe” sowie den Bereich „Finanz-, Versicherungs-, Unternehmensdienstleister, Grundstücks- und Wohnungswesen”.

Entlang der Rheinschiene fiel das Arbeitsvolumen je erwerbstätiger Person am höchsten aus

2024 wurden mit 1.380 die landesweit meisten Arbeitsstunden je erwerbstätiger Person in Düsseldorf geleistet; das waren 6 Stunden pro Kopf weniger, als ein Jahr zuvor und 22 Stunden weniger als 2019.

Auf den Plätzen zwei und drei der Rangliste folgten Köln mit 1.348 Stunden und der Kreis Gütersloh mit 1.346 Stunden. Die niedrigsten Werte haben der Kreis Wesel (1.275 Stunden), Recklinghausen (1.281 Stunden), und Bottrop(1.279 Stunden). Die Pro-Kopf-Arbeitsleistung ist tendenziell dort niedriger, wo Minijobs und Teilzeitbeschäftigung eine größere Rolle spielen.

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