
Wie können internationale Fachkräfte in Südwestfalen nicht nur Arbeit finden, sondern auch bleiben? Darüber haben sich beim Runden Tisch „Willkommen in Südwestfalen“ in Arnsberg Vertreterinnen und Vertreter aus rund einem Drittel der südwestfälischen Kommunen ausgetauscht. Im Mittelpunkt stand ein neues Projekt, das vor allem kleinere und mittlere Unternehmen unterstützen soll.
Bei dem Treffen im Arnsberger Kaiserhaus ging es um die Suche nach Fachkräften aus dem Ausland und um ihren Alltag zum Beispiel im Sauerland. Arnsbergs Bürgermeister Ralf Paul Bittner betonte, dass Unternehmen diese Aufgabe nicht allein lösen können. Auch die Kommunen seien gefragt: etwa bei Wohnraum, Kinderbetreuung, Schulen und einer Verwaltung, die neu ankommende Menschen gut unterstützt.
Das Alexianer Klinikum Hochsauerland und der Hygieneartikelhersteller WEPA berichteten von ihren Erfahrungen mit internationalen Mitarbeitenden. Als Schwierigkeiten nannten sie unter anderem fehlenden Wohnraum, Wege zur Arbeit, sprachliche Anforderungen und das Ankommen im gesellschaftlichen Leben.
Südwestfalen will Unternehmen und Kommunen besser vernetzen
Das Anfang 2026 gestartete Projekt „Global Connect“ soll Unterstützungsangebote in Südwestfalen besser verbinden und insbesondere kleineren und mittleren Unternehmen Orientierung geben. Ein Baustein ist das neue „Global Connect Center Südwestfalen“. Die Beteiligten wollen bei Fragen wie Wohnen und Mobilität stärker über Stadt- und Kreisgrenzen hinweg zusammenarbeiten.
Der Runde Tisch „Willkommen in Südwestfalen“ findet zweimal im Jahr an wechselnden Orten statt.