Rund 61 Millionen Euro gingen für die Corona-Soforthilfe in den HSK

Die Bezirksregierung Arnsberg hat eine Bilanz zu der Corona-Soforthilfe bei uns gezogen.

Eingangsschild Bezirksregierung Arnsberg
© Radio Sauerland

Rund 5.500 Sauerländer Unternehmen und Selbstständige haben Corona-Soforthilfe bekommen. Das hat die Bezirksregierung Arnsberg veröffentlicht. Damit liegt der Hochsauerlandkreis im ganzen Regierungsbezirk Arnsberg an 7. Stelle. Auf Platz 1 liegt Dortmund

Die meisten Anträge kamen bei uns im HSK aus dem Bereich "sonstige Dienstleistungen". Dort wurden insgesamt 1342 Anträge genehmigt. Auf dem zweiten Platz befinden sich die „freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen“. Im Hochsauerlandkreis fällt außerdem auf, dass, im Vergleich zu anderen Kreisen, viele Anträge aus dem Gastgewerbe eingegangen sind. In Hallenberg kamen fast 30% der Anträge aus diesem Bereich. Auch in Schmallenberg und Winterberg mussten viele Unternehmen aus dem Gastgewerbe auf die Corona-Soforthilfe zurückgreifen.

Insgesamt wurden im Hochsauerlandkreis rund 61 Millionen Euro für die Corona-Soforthilfe ausgezahlt, so die Bezirksregierung Arnsberg. Die meisten Anträge kamen aus Arnsberg. Dort wurden insgesamt rund 17 Millionen Euro ausgezahlt. NRW-weit gehört Winterberg zu den zehn Kommunen mit den meisten genehmigten Anträgen pro 1000 Einwohner. Damit liegt Winterberg auf Platz 1 im Regierungsbezirk Arnsberg. Danach folgen Möhnesee und Halver.

Insgesamt wurden in ganz NRW 421.465 Anträge genehmigt. Das sind 4,3 Milliarden Euro.

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