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Ruhrverband belüftet den Hennesee
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Ruhrverband belüftet den Hennesee

Mitte der Woche beginnt der Ruhrverband damit, Sauerstoff in die die Hennetalsperre einzuleiten. So soll einem Fischsterberben vorgebeugt werden

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Der Möhnesee wird schon belüftet, jetzt ist die Hennetalsperre dran: Der heiße Sommer 2026 hat die Bildung ausgeprägter Temperaturschichten im Wasser begünstigt. Der Ruhrverband leitet deshalb vorsorglich ab Mitte dieser Woche Sauerstoff in die Hennetalsperre. So soll einem möglichen Fischsterben in der tiefsten und kältesten Wasserschicht vorgebeugt werden. Damit wird nach der Möhnetalsperre (seit Ende August) und der Ennepetalsperre (seit Mitte September) die dritte Talsperre des Ruhrverbands belüftet. Dass die Maßnahme in diesem Jahr gleich an drei Talsperren notwendig ist, sei kein Hinweis auf eine Beeinträchtigung der Wasserqualität, so der Ruhrverband. Das habe in erster Linie mit dem außergewöhnlich warmen und niederschlagsarmen Sommer 2026 zu tun.

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Angelverbot in der Nähe des Hennedamms

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Solange die Sauerstoffanreicherungsanlage nahe dem Hennedamm installiert ist, gilt in dem betreffenden Bereich ein Angelverbot. Die imaginäre Linie, die Richtung Staudamm nur noch ohne anglerische Tätigkeit überfahren werden darf, verläuft zwischen den Friedensglocken am Nordufer und der „Halbinsel“ am Südufer.

Notwendig ist die Maßnahme, weil die Kontrolluntersuchungen des Ruhrverbands gezeigt haben, dass der Sauerstoffgehalt im Tiefenwasser der Hennetalsperre ohne entsprechendes Eingreifen so stark absinken könnte, dass es für Fische gefährlich werden kann. Die Sauerstoffanreicherung über perforierte Schläuche wird so lange vorgenommen, bis sich die ausgeprägte Temperaturschichtung des Talsperrenwassers durch sinkende Temperaturen, stärkere Winde und zunehmende Zuflüsse aufgelöst und der Sauerstoffgehalt im Tiefenwasser erholt hat. Dies ist typischerweise im Laufe des Herbstes der Fall. Der Ruhrverband hat die Sauerstoffgehalte in seinen Talsperren dank engmaschiger Kontrollen kontinuierlich im Blick und auch in den vergangenen Jahren durch gezielte Belüftungen Fischsterben verhindern können; an der Hennetalsperre war dies zuletzt 2024 der Fall.

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