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Ruhrgütebericht vorgelegt
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Ruhrgütebericht vorgelegt

Klärwerke in Neheim und Bestwig filtern mehr Arzneimittelrückstände aus dem Wasser.

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Damit Arzneimittelrückstände besser aus unserem Wasser gefiltert werden können, werden Klärwerke besser ausgestattet. Seit Juli 2025 sind auf den Kläranlagen Bestwig-Velmede und Arnsberg-Neheim Pulveraktivkohle Dosieranlagen in Betrieb. Im heute erschienenen Ruhrgütebericht wird ihre Arbeit gelobt.

Ihre Hauptaufgabe ist Arzneimittelrückstände wie vom Schmerzmittel Diclofenac im Abwasser zu reduzieren. Deren Konzentrationen hatten sich insbesondere bei Niedrigwasser tendenziell erhöht, so der Ruhrverband. .

Im 2. Halbjahr 2025 wurden 45 Gramm mehr Diclofenac pro Tag aus dem Abwasser entfernt als im Vergleichszeitraum 2022 bis Juni 2025, zeigt der Bericht. Auch wenn die Ergebnisse des Monitorings deutlich machten, dass bereits die provisorischen 4. Reinigungsstufen sehr gute Wirkungen zeigen, sei das nur ein möglicher Weg, die Gewässer im Verbandsgebiet besser zu schützen, sagt der Rurverband.

Besser wäre es Spurenstoffe zu vermeiden und den Druck auf die Hersteller zu erhöhen, mehr Wert auf umwelt- und gewässerverträgliche Chemikalien zu legen. Die Herstellerverantwortung müsse nachgeschärft werden und das Verursacherprinzip stärker berücksichtigt werden, heißt es.

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