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Rückbau Asphaltstraße zum Windpark Remblinghausen
© Abo Energy
Flügel eines Windrades
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Rückbau Asphaltstraße zum Windpark Remblinghausen

Windpark Remblinghausen-Süd: Asphaltierte Teilstrecke muss zurückgebaut werden

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Der Großteil einer aphaltierten Straße durch den Wald zum Windpark Remblinghausen-Süd muss zurückgebaut werden. Sie liegt im Bereich Goldener Strauch südlich von Meschede-Remblinghausen und war nicht genehmigt. Ein entsprechender Rückbaubescheid sei dem Windkraftprojektierer ABO Energy bereits zugestellt worden. Das teilen der Hochsauerlandkreis und Wald und Holz NRW mit.

Behörden haben geprüft, ob die asphaltierte Zuwegung zulässig ist

Im abgeschlossenen Genehmigungsverfahren haben die Behörden die Zuwegung sowohl aus Sicht des Forstrechts als auch des Naturschutzrechts geprüft. Das Ergebnis: Die ungenehmigt asphaltierte Teilstrecke muss zurückgebaut werden. Die Forderung wurde in den Bescheid an den Projektierer aufgenommen.

Bei Windenergieanlagen im Wald unterscheiden die Behörden zwischen der Erschließung für den späteren Betrieb und Wegen, die für die Bauphase gebraucht werden. Die Erschließung genehmigt der Hochsauerlandkreis zusammen mit den Anlagen. Wege durch den Wald prüft das zuständige Forstamt in Abstimmung mit den Behörden für Natur-, Denkmal- und Wasserschutz.

Ob ein Weg asphaltiert werden muss, hängt unter anderem von der Größe der Anlagenteile und den Anforderungen an ihren Transport ab. Auch die Breite der Wege, Kurven und Steigungen spielen eine Rolle. Der Hochsauerlandkreis hatte nur die Asphaltierung von 100 Meter genehmigt. Tatsächlich sind für den Transport der großen Komponenten für den Windpark 1,6 Kilometer Strecke asphaltiert worden.

Windpark soll Ende des Jahres ans Netz gehen

ABO Energy plant die Errichtung von vier Windenergieanlagen auf der von der Stadt Meschede ausgewiesenen Potenzialfläche "Remblinghausen-Süd“. Der Windpark würde so viel sauberen Strom produzieren wie rund 18.000 Haushalte verbrauchen. Das spare den Ausstoß von etwa 45.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr ein, so das Unternehmen. Die Anlagen sollen bis zum Jahresende ihren Betrieb aufnehmen.

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Ärger wegen Windkrafttransporten auch am Möhnesee

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Auch im Naturschutzgebiet Waldreservat Moosfelde soll es wegen Windkrafttransporten unzuässige Eingriffe in die Natur gegeben haben. Die HSK-Kreistagsfraktion Sauerländer Bürgerliste / Freie Wähler hatte im Frühjahr bei der Zentralstelle für die Verfolgung der Umweltkriminalität in Nordrhein-Westfalen (ZeUK NRW) Strafanzeige gegen die Verantwortlichen der Windpark Aupke GmbH erstattet. Dabei geht es um die Talsysteme der Kleinen und Großen Aupke. Das Naturschutzgebiet liegt nordöstlich von Neheim und grenzt den den Landkreis Soest. Die Transporte für den Bau eines Windparks in der Gemeinde Möhnesee seien dort über knapp zwei Kilometer durch das Naturschutzgebiet auf dem Gebiet des Hochsauerlandkreises gefahren, so der Vorwurf.

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