
Rückbau an Zufahrt zum Windpark Waldeshöhe startet
Mit dem Fortschritt der Arbeiten am Windpark auf der Waldeshöhe beginnt jetzt auch der Rückbau der bisherigen Verkehrsmaßnahmen. Halteverbotsschilder und Gehwegplatten sollen in den kommenden Tagen schrittweise entfernt werden.
Veröffentlicht:
Nachdem für den Transport von Bauteilen zum zünftigen Windpark auf der Waldeshöhe bei Hagen-Wildewiese, Verkehrsmaßnahmen getroffen worden waren, werden diese nun nach Angaben der Stadt Sundern schrittweise zurückgebaut. Demnach werden im Laufe dieser Woche unter anderem aufgestellte Halteverbotsschilder abgebaut und Gehwegschutzplatten entfernt.
Vorübergehend halbseitige Sperrungen möglich
Im Zuge der Arbeiten kann es laut Stadt vorübergehend zu halbseitigen Sperrungen der Fahrbahn kommen. Durchgeführt werden die Maßnahmen von einem externen Dienstleister. Um die Auswirkungen auf den Verkehr möglichst gering zu halten, sollen die Arbeiten überwiegend in den weniger verkehrsintensiven Zeiten zwischen 8:30 Uhr und 16 Uhr stattfinden.
Erste Anlagen sollen im September starten
Nach Angaben der Stadt gehen die Bauarbeiten am Windpark planmäßig voran. Voraussichtlich ab dem 16. September 2026 sollen die ersten Windenergieanlagen in Betrieb gehen. Bis Ende November soll dann nach aktuellem Stand der gesamte Windpark ans Netz gehen.
Zwölf neue Anlagen auf der Waldeshöhe
Auf der Waldeshöhe zwischen Stockum, Hagen, Wildewiese und Endorf entstehen insgesamt zwölf neue Windenergieanlagen. Drei davon übernimmt die Sundern ENERGIE GmbH. An dem Unternehmen sind die Stadt Sundern mit 50 Prozent, die Stadtwerke Brilon mit 25 Prozent sowie die Volksbank Sauerland und die Vereinigte Sparkasse im Märkischen Kreis mit jeweils 12,5 Prozent beteiligt.
Der Windpark wird vom Stadtwerkeverbund Trianel projektiert. Er entsteht auf einer Waldfläche, die durch den Borkenkäfer stark geschädigt worden war.