
„Du bist ein Geschenk“, unter diesem Motto steht der „Konfi-Rucksack“, den die Diakonie Ruhr-Hellweg ab jetzt auf die Reise durch die Kirchengemeinden in der Region schickt. Konfirmandinnen und Konfirmanden nehmen anhand des Rucksacks das Thema Diakonie in ihrer Vorbereitung auf die Konfirmation durch, dürfen beim evangelischen Wohlfahrtsverband mitmachen und bekommen ganz nebenbei zwei wichtige Botschaften mit an die Hand: Anderen zu helfen tut mir selbst auch gut und die Diakonie „hilft nicht nur alten Menschen“. Im Konfi-Nachmittag von Pfarrerin Leona Holler in der Evangelischen St.-Petri-Pauli-Kirchengemeinde Soest fiel jetzt der Startschuss für das Projekt. Der Rucksack ist mit zwei Tablets, Schokoriegeln und einem Paar Ofenhandschuhen, Spielkarten, Videoclips und vielem mehr ausgestattet.
Der Rucksack soll nun auf die Reise gehen und kann ausgeliehen werden. Die Diakonie Ruhr-Hellweg ist in den drei Kirchenkreisen Soest-Arnsberg, Hamm und Unna aktiv. Der Rucksack ist in allen Kirchenkreisen anwendbar und mit den Angeboten vor Ort direkt verknüpft. Gemeinden und Konfi-Beauftragte, die sich den Rucksack ausleihen möchten, können sich bei Udo Sedlaczek unter der E-Mailadresse usedlaczek@diakonie-ruhr-hellweg.de oder Telefon 0151 163 145 86 melden.
Sauerländer Jugendlichen Diakonie näher bringen
„Wir möchten sie da abholen, wo sie stehen“, erklärt Kathrin Dohle, Leitung der Unternehmenskommunikation der Diakonie Ruhr-Hellweg. „Wir haben kleine Challenges vorbereitet, die die Konfis fotografisch oder filmerisch umsetzen können. Wenn die Gruppen Lust haben, dürfen sie ihre Ergebnisse sogar auf unserem Diakonie-Instagram-Account veröffentlichen.“ Ein weiterer Baustein sei die Mitwirkung: „Wir möchten, dass die Jugendlichen ihre Diakonie auch selbst erleben und mitgestalten“, so Dohle. „Uns hat mal eine Schülerin bei einem Vortrag überrascht und zum Nachdenken angeregt, indem sie gesagt hat: Es tut mir selbst auch gut, andern zu helfen“, erzählt Udo Sedlaczek, zuständig für die Gemeindearbeit bei der Diakonie. Und das sollen die Konfis tun: in einem Arbeitsbereich der Diakonie an einem Nachmittag mithelfen. „Sie können für ältere Menschen einkaufen oder ihnen etwas aus der Zeitung vorlesen. Oder sie verkaufen Kuchen bei einer Adventsfeier im Paradies-Kindergarten in Soest oder melden sich für das ,Team Nachhaltigkeit` an und erarbeiten Ideen, wie die Diakonie Ruhr-Hellweg noch mehr für Umweltschutz und die Bewahrung der Schöpfung tun kann. Und ganz nebenbei lernen einige auch ein paar Worte in Gebärdensprache, wenn sie sich für die Unterstützung bei unserer Hörbehindertenberatung entscheiden“, so Sedlaczek.