
In dieser Woche sollen die letzten Transporte mit Rotorblättern für einen Windpark in Sundern-Allendorf auf die Straße gehen. Der nächste Transport ist für heute Nacht geplant. Auch das letzte von 15 Rotorblättern soll noch in dieser Woche transportiert werden, heißt es vom Windparkbauer, der PNE-Group. Dafür müssen allerdings die Wetterbedingungen stimmen. Wenn es zu windig ist, können die Schwertransporte nicht durchgeführt werden. Wegen der winterlichen Wetterverhältnisse hat sich auf der Baustelle in Allendorf zwei Wochen nichts getan. Am zurückliegenden Wochenende ist das dritte Windrad aber fertig installiert worden. Jetzt zieht der Kran weiter und montiert die vierte Windenergieanlage, so PNE. Wenn alles nach Plan läuft, könnte das erste Windrad in Allendorf in zwei, drei Wochen den ersten Strom liefern.
Rotorblätter werden mit Bladelifter von Arnsberg-Müschede nach Sundern transportiert
In Sundern-Allendorf entsteht ein Windpark mit 5 Windrädern. Dafür werden seit Anfang September 2025 Rotorblätter auf einer rund 20 km langen Strecke von der Umladefläche hinter Müschede über Hachen, Sundern, Amecke, den Amecker Sorpedamm und den Amecker Damm sowie die Landstraße L 686 mit einer Geschwindigkeit von etwa 6 bis 12 km/h zum Windparkgebiet transportiert. Die 83 Meter langen Rotorblätter werden mit einem sogenannten Bladelifter zum Windpark gebracht. Bei dem Transportfahrzeug handelt es sich um eine dieselhydraulisch angetriebene Schwerlastmaschine (SPMT) mit einem Adapter, an dem das Rotorblatt befestigt wird. Mit dem Adapter kann das Rotorblatt bis zu 60 Grad geneigt werden, sodass Hindernisse in den Ortsdurchfahrten Hachen, Sundern und Amecke umfahren werden können. Die Rotorblätter gelten als sehr empfindlich. Die Transporte finden in den Nachtstunden statt, um den Straßenverkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen. Auf dieser Seite der PNE-Group könnt ihr nachsehen, wann die Transporte geplant sind: https://www.pnegroup.com/windpark-sundern-allendorf