
Die neue Rettungswache in der Nähe des Alt-Arnsberger Bahnhofes soll bis Oktober fertiggestellt werden. Die Arbeiten am Rohbau sind bereits abgeschlossen, die Fenster wurden bereits eingebaut. Jetzt laufen die Arbeiten an den technischen Gewerken, unter anderem wird bereits an der Elektroinstallation gearbeitet. Ebenfalls haben die Trockenbauarbeiten begonnen, die Tore für die Fahrzeughalle werden in Kürze erwartet, heißt es von der Stadt Arnsberg. Die Planung sieht ein dreigeschossiges Gebäude vor. Im Erdgeschoss befinden sich neben der Fahrzeughalle Funktionsräume, die dem Betrieb der Rettungswache dienen und der Technikzentrale, außerdem Räume zur Ver- und Entsorgung bzw. Logistik. Im 1. Obergeschoss sind neben den Umkleiden, Aufenthalts- und Schulungsräume untergebracht. Im 2. Obergeschoss befinden sich Verwaltungsräume, Ruheräume, Sanitärräume, sowie eine Dachterrasse, die im Bedarfsfall mit vier weiteren Ruheräumen überbaut werden kann. Auf dem Dach des Funktionsgebäudeteils ist das Lüftungsgerät vorgesehen – auf der übrigen freien Dachfläche wird eine Photovoltaikanlage untergebracht. "Als moderne Dienststätte für den Rettungsdienst fungiert der Neubau als ein wichtiger Stützpunkt, der die rettungsdienstliche Versorgung unserer Stadt Arnsberg nachhaltig stärken wird", so ein Sprecher der Stadt.
Die Stadt Arnsberg hat den Bau der Rettungswache Arnsberg aus eigenen Mitteln finanziert. Eine Förderung von Bund oder Land gibt es nicht, heißt es.
Auch der HSK baut neue Rettungswachen
Sieben neue Rettungswachen und einen neuen Notarztstandort will der Hochsauerlandkreis errichten, um die notärztliche Versorgung bei uns zu sichern. Die Arbeiten in Schmallenberg-Gellinghausen, Meschede-Enste und Winterberg schreiten voran. An der neuen Rettungswache in Winterberg wird bereits seit Juli letzten Jahres gebaut. Dort sind die Erdbauarbeiten mittlerweile abgeschlossen, aktuell laufen die Rohbauarbeiten. Die sollen bis Februar nächsten Jahres abgeschlossen sein, so der Kreis. In Gellinghausen werden die Roharbeiten voraussichtlich früher abgeschlossen, der Plan sieht November 2026 vor. Bei der neuen Rettungswache in Meschede-Enste dauert das Ganze noch etwas länger. Der Kreis hat als Termin den Juni 2027 anvisiert. Bei den anderen fünf Standorten konnten die Bauarbeiten bisher noch nicht starten. Die Rettungswachen Medebach und Hallenberg hängen noch im Genehmigungsverfahren. Die Arbeiten dort können frühestens im August beginnen. Dann könnte auch frühestens an dem neuen Notarztstandort in Brilon-Altenbüren gearbeitet werden. Später sind nur noch die neuen Rettungswachen in Brilon und Schmallenberg-Gleidorf dran. Frühester Baubeginn bei beiden: April 2027.