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Regenbogenfahnen auf den Kreishäusern?
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Regenbogenfahnen auf den Kreishäusern?

Der Kreistag des Hochsauerlandkreis entscheidet heute über einen Antrag der Linken. Die Kreistagsfraktion möchte, dass beim ersten Christopher-Street-Day(CSD) in Arnsberg im August die Regenbogenfahne auf den Kreisgebäuden in Arnsberg, Meschede und Brilon weht.

Veröffentlicht: Freitag, 03.07.2026 04:41

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Wenn am 22. August in Arnsberg erstmals die Regenbogenfahnen zum Christopher Street Day wehen, sollen nach dem Willen der Linken im Kreistag auch die Gebäude des Hochsauerlandkreises Farbe bekennen. Die Fraktion hat für die heutige Sitzung einen Antrag eingebracht, die Kreisgebäude anlässlich des ersten CSD in Arnsberg mit der Regenbogenfahne zu beflaggen.

Zur Begründung verweist die Fraktion auf die regionale Bedeutung der Veranstaltung. Der CSD sei offiziell angekündigt, im Kultursommer der Stadt Arnsberg gelistet und werde im Rahmen der Demokratiewochen als Zeichen für Gleichberechtigung, Respekt und gesellschaftlichen Zusammenhalt beschrieben.

Auch rechtlich sei eine solche Beflaggung möglich. Nach Angaben der Bezirksregierung Arnsberg können Kommunen und Gemeindeverbände zusätzlich zu den festgelegten Beflaggungstagen aus regionalen Gründen eigenständig flaggen. Die Linke sieht den ersten CSD im Kreisgebiet als genau einen solchen Anlass.

Zugleich verweist die Fraktion auf eine bundesweit etablierte Praxis: Öffentliche Institutionen wie der Landtag NRW und zahlreiche Kommunen setzen mit der Regenbogenfahne regelmäßig ein Zeichen gegen Diskriminierung und für Vielfalt.

Mit Blick auf anhaltende Diskriminierung von LGBTQ-Menschen sowie jüngste Debatten im Hochsauerlandkreis über Regenbogenbeflaggung spricht die Linke von einem „ruhigen, demokratischen und institutionellen Zeichen“ für Respekt und Gleichwertigkeit.

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