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Rathausanbau Marsberg: Noch teurer als geplant
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Rathausanbau Marsberg: Noch teurer als geplant

Der Rathausanbau Marsberg wird die Stadt nach aller Voraussicht über 3,3 Millionen Euro kosten. Da sind Mehrkosten von rund 900.000 Euro im Vergleich zu den ursprünglich veranschlagten 2,4 Millionen Euro zum Beginn der Planungen.

Veröffentlicht: Dienstag, 17.03.2026 11:45

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Ursprünglich lagen die geplanten Gesamtkosten für den Rathausanbau in Marsberg bei 2.443.456,25 Euro. Doch durch die wirtschaftliche und politische Lage der vergangenen Jahre mussten Preissteigerungen in die Kalkulation eingerechnet werden, so die Stadt. Dadurch stieg die vom Stadtrat im Juni 2022 beschlossene Gesamtsumme auf 3,2 Millionen Euro. Da im Laufe des Projekts weitere, nicht eingeplante Ausgaben von rund 144.000 Euro hinzugekommen sind, beläuft sich die aktuelle Gesamtsumme auf über 3,3 Millionen Euro. Die zusätzlichen Mittel wurden aus einem anderen städtischen Projekt, dem Fachraumcontainer des Gymnasiums, entnommen. 19 Gewerke sind bereits vollständig abgerechnet. Bei den Gewerken, bei denen noch die Schlussrechnungen fehlen, wurden die Kostenprognosen in Abstimmung mit dem Architekten und den Firmen angepasst, um eine möglichst realistische Schlussrechnungsprognose zu erhalten. Dazu gehört zum Beispiel die neue Brandmeldeanlage, welche geschätzt rund 140.000 Euro kostet.


Ein wichtiger Baustein der Finanzierung des rund 3,3 Millionen Euro teuren Anbaus ist die Förderung durch die KfW-Bankengruppe. Da der Rathausanbau in Marsberg den energieeffizienten KfW-55-Standard erfüllt, hat die Förderbank einen Zuschuss bewilligt. Die Stadt Marsberg erhält exakt 457.071,34 Euro.

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Barrierefreiheit und Klimaschutz

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Der Rathausanbau in Marsberg ist besonders auf Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit ausgelegt. Durch den Neubau erhalten alle Bürgerinnen und Bürger einen barrierefreien Zugang zu den Büros der Stadtverwaltung. Das ist besonders für Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen und Familien mit Kinderwagen ein deutlicher Gewinn, so die Stadt. Darüber hinaus erfüllt das Gebäude die aktuellen Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Eine moderne, energieeffiziente Heizungsanlage soll langfristig den CO₂-Ausstoß der Stadtverwaltung senken und so einen Beitrag zum Klimaschutz im Hochsauerlandkreis leisten.


Der Rathausanbau war im Sommer vergangenen Jahres nach knapp 2 Jahren Bauzeit offiziell eingeweiht worden.

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