
Die Sanierung des Arnsberger Rathauses dauert deutlich länger als geplant. Eigentlich sollten die Rathausmitarbeiter im letzten Quartal des Jahres wieder in das Rathaus einziehen. Jetzt sagt die Stadt: Nach aktueller Neubewertung des Baufortschritts ist die Inbetriebnahme des Gebäudes nun für das 4. Quartal 2027 vorgesehen. Die Stadt Arnsberg arbeite mit allen Beteiligten unter Hochdruck daran, zeitliche Einsparpotenziale zu identifizieren und konsequent umzusetzen. Die Sanierungsarbeiten am Rathaus gehören zu den laufenden und unaufschiebbaren Projekten, die von der aktuellen Haushaltssperre nicht betroffen sind, so die Stadtverwaltung.
Baufortschritte
Der Bau macht nach Angaben der Stadtverwaltung weiterhin Fortschritte. Ein konkreter Termin für die Rückkehr der Beschäftigten in das Rathaus steht weiterhin nicht fest. Aktuell laufen Arbeiten auf dem Außengelände des Rathauses. Erste Parkflächen sind angelegt, auch die Zufahrt zur Ostseite, und der barrierefreie Weg zum Osteingang wurde vorbereitet. Darüber hinaus laufen in den oberen Stockwerken des Hochtrakts weiter Arbeiten zum Innenausbau und zur Vernetzung der Technik.
Verzögerungen
Verzögerungen bei der Umsetzung der Sanierung des Arnsberger Rathauses sind größtenteils auf vergangene, unvorhersehbare Ereignisse zurückzuführen: die COVID-19 Pandemie, der Ukrainekrieg, Lieferengpässe sowie Altlasten im Baufeld, so die Stadtverwaltung. Hinzu kamen witterungsbedingte Einflüsse wie Starkregen oder zu geringe Temperaturen, die in der Vergangenheit insbesondere Sanierungsarbeiten im Bestandsbau (Hochtrakt) beeinträchtigt hatten. Aktuelle Verzögerungen ergeben sich durch die berichteten Feuchtigkeitsschäden im 1., 3. und 4. Stockwerk des Hochtrakts sowie im Untergeschoss. Die Feuchtigkeitsschäden im 1., 3. und 4. Stock des Hochtrakts wurden bereits beseitigt und die Arbeiten zum Ausbau dieser Etagen sind bereits wieder angelaufen.
In den nächsten 4 Wochen werden im Flachtrakt der Akustik-Deckenputz angebracht und Installationsarbeiten erledigt, damit die Stellwände schnellst möglich geschlossen und weiterbearbeitet werden können, so die Stadt. Im Hochtrakt wurden bereits Glas-, Tür- und Wandelemente gestellt, Lampen und Feininstallation angebracht und Oberböden hergestellt. Dies wird etagenweise die nächsten Wochen weiter stattfinden, heißt es.