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Rathaus Arnsberg: Feuchtigkeit stoppt Bauarbeiten
© v-architekten, rendertaxi
Feuchtigkeit im frisch sanierten Rathaus Arnsberg
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Rathaus Arnsberg: Feuchtigkeit stoppt Bauarbeiten

Am Arnsberger Rathaus ist Feuchtigkeit festgestellt worden.

Veröffentlicht: Donnerstag, 15.01.2026 04:09

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Die Sanierung des Arnsberger Rathauses könnte sich erneut verzögern. An Teilen des frisch sanierten Gebäudes ist bereits im Oktober ein Feuchtigkeitsschaden erkannt worden. Die Stadt Arnsberg spricht von einem regressfähigen Schadensfall. Aktuell beeinträchtigt dieser die laufenden Arbeiten. Betroffen sind Teile der Trockenbauwände und Fußbodenaufbauten in drei Etagen des Hochtrakts. Die entsprechenden Bauarbeiten in den betroffenen Bereichen seien gestoppt worden, teilt die Stadt Arnsberg mit.

Zur Beweissicherung wurde ein externer Gutachter eingeschaltet. Die Schadensursache wird laut Gutachten auf eine Verkettung mehrerer Umstände der bauausführenden und planenden externen Beteiligten zurückgeführt.

Aktuell läuft die Schadensregulierung in enger Abstimmung mit den beteiligten Versicherungen. Gleichzeitig wird ein Sanierungskonzept erstellt, das die notwendigen Maßnahmen zur Schadensbehebung festlegen soll.

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Zeitliche Auswirkungen unklar

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„Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich noch nicht abschließend bewerten, wie sich der Schaden auf Bauzeiten oder -abläufe auswirkt. Das Sanierungskonzept soll in den nächsten Wochen Aufschluss über potenzielle Auswirkungen geben“, erläutert Sebastian Gerke, Fachdienstleitung Gebäudemanagement

Die Sanierung des Rathauses hatte sich schon mehrfach verzögert. U.a. wegen Altlasten im Boden. Ursprünglich sollte das Gebäude 2024 bezugsfertig sein. Ob die ersten Beschäftigten der Armsberger Stadtverwaltiung schon im Sommer ins sanierte Rathaus der Stadt Arnsberg in Neheim einziehen.önnen, wie geplant, scheint nach dem Feuchtigkeitsschaden wieder fraglich. Seit dem Start der Bauarbeiten 2021 sind die rund 300 Mitarbeitenden der Stadt Arnsberg auf verschiedene Gebäude im ganzen Stadtgebiet verteilt.

Das Rathaus Arnsberg ist 1968 gebaut worden und war dringend sanierungsbedürftig. Die Kosten für die Sanierung und den Neubau des Bürgerzentrums am Rathaus sind in die Höhe geschossen. Ursprünglich waren 43 Mio. Euro vorgesehen, mittlerweile rechnet die Stadt Arnsberg mit 69 Mio. Euro.

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Das bietet das sanierte Rathaus, wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind:

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Im Hochtrakt werden die Büros für Mitarbeitende der Stadtverwaltung eingerichtet. Im Flachtrakt, dem neuen „Bürgerzentrum an der Ruhr“, gibt es neue Räume für die demokratische Meinungsbildung in der Stadt Arnsberg. Neben dem Ratssaal sind dort die Büros der Fraktionen vorgesehen. Dem Ehrenamt in der Stadt Arnsberg gibt das neue Bürgerzentrum an der Ruhr viel Raum für die Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements durch die Engagementförderung der Stadt Arnsberg. Mitarbeitende der Stadt Arnsberg sowie Gäste aus der Bürgerschaft finden im neuen Bürgerzentrum zudem ein gastronomisches Angebot. das Das Gebäude wird klimaneutral sein.

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