Prozess wegen Untreue vor dem Landgericht

Arnsberger Landgericht bestätigt Amtsgerichts-Urteil

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Ein Mann aus Sundern stand heute wegen gewerbsmäßiger Untreue vor dem Arnsberger Landgericht. In dem Revisionsverfahren wurde das Urteil des Amtsgerichtes bestätigt. Das hatte den Mann bereits zu einer Haftstrafe von 2 Jahren und 6 Monaten verurteilt. Für beide Gerichte ist es erwiesen, dass er fast 100 000 Euro in die eigene Tasche umgeleitet hat. Er war 2. Vorsitzender der Alevistischen Gemeinde im HSK. Vorstandskollegen hatten bemerkt, dass auf den Konten etwas nicht stimmte und den Stein ins Rollen gebracht. Der Angeklagte wollte in dem Revisionsverfahren eine Bewährungsstrafe erreichen. Er kann jetzt noch vor dem Oberlandesgericht Revision einlegen. Hintergrund: Die Aleviten wollten von dem Geld ein neues Gebets- und Kulturhaus bauen. Ihre Zahl wird im HSK auf rund 400 geschätzt. Sie beten nicht in Moscheen, und bei ihnen beten Männer und Frauen gemeinsam. Die Aleviten deuten den Koran nicht wörtlich.

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