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Prozess um Soester Horrorhaus beginnt
© Radio Sauerland
Das Arnsberger Landgericht.
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Prozess um Soester Horrorhaus beginnt

4 Beschuldigte müssen sich wegen gefährlicher Körperverletzung, Vergewaltigung, Nötigung und Freiheitsberaubung verantworten.

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Vor dem Arnsberger Landgericht beginnt heute ein Prozess, der bundesweit für Aufmerksamkeit sorgt. Es geht um das sogenannte Horrorhaus aus Soest. Die 4 Angeklagten müssen sich wegen gefährlicher Körperverletzung, Vergewaltigung, Nötigung und Freiheitsberaubung verantworten. Sie sollen ihr Opfer 2025 in einem Soester Wohnhaus über Monate in unterschiedlicher Tatbeteiligung gequält, erniedrigt, misshandelt und vergewaltigt haben.

Die Beschuldigten sind laut Landgericht 29 und 25 Jahre alt, zwei Personen mit 16 und 17 Jahren sind noch minderjährig. Der Prozess wird vor der Großen Strafkammer als Jugendkammer verhandelt. Die beiden erwachsenen Beschuldigten sitzen in U-Haft. 13 Fortsetzungstermine sind aktuell eingeplant.

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Der Fall war Ende Juli bekannt geworden

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Der Fall war Ende Juli als «Soester Horrorhaus» bekanntgeworden. Einsatzkräfte hatten die Frau im November 2025 befreit. Ein Anwohner hatte das Opfer an dem Tag spätabends halb nackt und gefesselt auf der Terrasse des Nachbar-Reihenhauses gesehen und die Polizei alarmiert. Die Frau soll zu dem Zeitpunkt nicht mehr bei Bewusstsein gewesen und dann monatelang im Krankenhaus behandelt worden sein.

Die Angeklagten sollen ihr Opfer von Juli bis November 2025 misshandelt haben.

Der Hauptverdächtige soll nach Angaben aus Justizkreisen der 29-Jährige sein. Er habe mit seiner damaligen Lebensgefährtin und drei Kindern in dem Haus in einer ruhigen Wohnsiedlung im Grünen gewohnt, in dem es zu den Taten gekommen sein soll.

Der Prozess soll bis zum 17. Dezember laufen.

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