
Die Tat, die den beiden Angeklagten vorgeworfen wird, liegt mittlerweile fast zwei Jahre zurück: Ende April 2024 sollen sie gemeinsam mit zwei weiteren Beteiligten, die bisher noch nicht identifiziert worden sind, einen anderen Mann aufgesucht haben. Das Opfer soll mit einer Frau in einer Wohnung in Arnsberg gewesen sein und wurde offenbar von dessen Ex-Freundin verraten, die im gleichen Haus wohnte.
Stöcke, Schlagringe, Messer und Vibrator
Sie rief einen der beiden Angeklagten an, mit dem sie nach islamischen Recht verheiratet ist. Der kam gemeinsam mit dem anderen Angeklagten und den beiden weiteren Begleitern zu der Wohnung. Dort sollen sie das Opfer mit Stöcken und Schlagringen gegen Kopf und Oberkörper geschlagen und ihm ein Messer zweimal in den Rippenbereich gestochen haben, wodurch das Opfer eine Verletzung an der Leber erlitt. Schließlich soll einer der Angeklagten versucht haben, dem Opfer einen Vibrator einzuführen.
Für den Prozess hat das Arnsberger Landgericht bisher fünf Verhandlungstermine angesetzt. Ein Urteil könnte Ende März fallen.