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Polizei zeigt am Karnevalswochenende Präsenz
© Markus Weissenfels/FUNKE Foto Services
So wie der Alkoholtest der Polizei könnte der Corona-Atem-Test vielleicht bald ablaufen
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Polizei zeigt am Karnevalswochenende Präsenz

Mehr Alkoholkontrollen im HSK an den Karnevalstagen

Veröffentlicht: Freitag, 13.02.2026 23:00

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Die Sauerländer Polizei ist während der Karnevalstage verstärkt im gesamten Kreisgebiet unterwegs. Das hat sie im Vorfeld angekündigt. Neben der sichtbaren Streifentätigkeit gibt es auch gezielte Verkehrs- und Alkoholkontrollen. Es geht darum, die Sicherheit der Feiernden sowie aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, so ein Pressesprecher. Ziel sei es, Gefahren frühzeitig zu erkennen, Unfälle zu verhindern und für einen friedlichen Verlauf der Veranstaltungen zu sorgen.

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Karneval wird mehr getrunken

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Gerade in der Karnevalszeit spiele Alkohol häufig eine Rolle – umso wichtiger sei es, verantwortungsbewusst zu handeln, so die Polizei. Wer Alkohol konsumiert, sollte konsequent auf sein Auto verzichten. Lassen Sie das Auto stehen und nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel, Fahrgemeinschaften mit nüchternen Fahrerinnen und Fahrern oder Taxis, so der Appell. Schon geringe Mengen Alkohol können die Reaktionsfähigkeit deutlich beeinträchtigen und schwere Unfälle nach sich ziehen.

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Karneval als schönes Erlebnis

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Motto der Feiernden sollte laut Polizei im HSK sein: Fröhlich feiern, aber verantwortungsvoll handeln. Rücksichtnahme, klare Entscheidungen und ein nüchterner Fahrer trügen entscheidend dazu bei, dass Karneval für alle ein sicheres und schönes Erlebnis bleibe.

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Erfahrungen der Polizei

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Trunkenheitsfahrten häufen sich erfahrungsgemäß an den Karnevalstagen. "Wir haben die letzten drei Jahre ausgewertet, um zu schauen, ob mehr Alkoholfahrten während Karneval feststellbar sind. Unser Ergebnis: Ja. Im Vergleich zu den anderen 360 Tagen stellen wir fest, dass die Zahlen zu Karneval höher sind," so ein Polizeisprecher.

Zum einen werde natürlich deutlich mehr kontrolliert. Damit steige die Wahrscheinlichkeit jemanden mit Alkohol im Blut zu erwischen. Zum anderen werde aber auch mehr Alkohol konsumiert als an normalen „Donnerstag-bis-Dienstag-Zeiträumen“. Dass dann im Ergebnis mehr Menschen schlechte Entscheidungen treffen, sei zu erwarten.

An Weiberfastnacht hatte die Polizei beispielsweise nach einem Zeugenhinweis und einer Verfolgungsfahrt in Meschede Laer einen betrunkenen Autofahrer aus Köln aus dem Verkehr gezogen. 

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