
Von Freitag, 11.09.2026, bis Dienstag, 15.09.2026, fand auf der Riggenweide in Arnsberg-Hüsten die Hüstener Kirmes statt. Die Polizei war täglich vor Ort im Einsatz und trug damit zu einem ruhigen Verlauf der diesjährigen Kirmes bei. Während der Freitag, Sonntag, Montag und Dienstag weitestgehend störungsfrei verliefen, musste die Polizei am Samstag aufgrund von Körperverletzungsdelikten häufiger eingreifen. Neben Vorfällen auf dem Veranstaltungsgelände beschäftigten die Polizei auch Auseinandersetzungen in den umliegenden Straßen nach Kirmesende. Insgesamt nahm die Polizei 18 Strafanzeigen auf. Diese setzten sich aus sechs Körperverletzungsdelikten, zwei Bedrohungen, zwei Diebstählen, zwei Beleidigungen, einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, einem Betrug, einem Widerstand gegen Polizeibeamte, einer sexuellen Belästigung, einem Hausfriedensbruch sowie einem Staatsschutzdelikt zusammen. Drei Personen wurden in Gewahrsam genommen und verblieben für einige Stunden in polizeilicher Obhut. Zudem sind insgesamt 19 Hausverbote für das Veranstaltungsgelände erteilt worden. Diese wurden insbesondere gegen Personen ausgesprochen, die durch aggressives Verhalten auffielen. Hinzu kamen polizeiliche Platzverweise. Drei Ordnungswidrigkeitenanzeigen betrafen das Mitführen eines Nothammers, das Mitführen eines Klappmessers und den Cannabiskonsum innerhalb einer Konsumverbotszone; die letztgenannte Anzeige fertigte das Ordnungsamt. Die Einsatzkräfte waren außerdem als Ansprechpartner und Helfer gefragt: Ein am Freitag vermisst gemeldetes Kind wurde bereits nach wenigen Minuten wiedergefunden. Tierschau und Krammarkt am Montag verliefen störungsfrei und erforderten kein polizeiliches Einschreiten. Auch das Feuerwerk am letzten Veranstaltungstag verlief ohne Zwischenfälle. Unser Fazit: Die große Mehrheit der Besucherinnen und Besucher hat friedlich gefeiert. Das prägt die insgesamt positive Bewertung der Polizei für die fünf Veranstaltungstage. Zugleich gehören insbesondere die Körperverletzungen am Samstag und die weiteren angezeigten Straftaten zu einer ehrlichen Bilanz. Gegen aggressives Verhalten schritten Polizei und Sicherheitspartner konsequent ein. Die Zusammenarbeit mit dem Veranstalter, dem Ordnungsamt und den Hilfsorganisationen verlief reibungslos.
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