Pläne für das Hüstener Berufskolleg

Der geplante Neubau beschäftigt heute den Kreistag in Meschede.

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Der geplante Umbau des Kreis-Berufskollegs am Berliner Platz in Hüsten könnte sich verzögern. Der Kreistag muss sich heute mit einem Antrag der SPD-Fraktion beschäftigen, der eine Überarbeitung der Pläne fordert. Die SPD fordert ein neues Konzept für den Umbau. Der vorliegende sei nicht zeitgemäß und sehe beispielsweise zu wenig Platz pro Schüler vor. Ein neues Konzept könne bis zur nächsten Kreistagssitzung am 11. Oktober erstellt werden. Der Baubeginn würde sich so kaum verzögern. Der vorliegende Entwurf entspreche nicht den Empfehlungen für moderne Schulgebäude, heißt es.

Empfehlungen für moderne Schulgebäude


Laut SPD gelten für moderne Lern- und Unterrichtsbereiche 3,6 Quadratmeter pro Schüler als Mindestgröße. Es wird gefordert, dass der Neubau des Berufskollegs den neuesten Anforderungen und Bedürfnissen einer neuen Schule in besonderer Weise entspricht. Es müsse deutlich sichtbar werden, wie ernst es dem HSK mit seiner Bildungsinitiative sei. Bislang seien die Kreistagsmitglieder nicht ausreichend in die Überlegungen und Varianten einbezogen gewesen.


Seit Planungsbeginn sind die Kosten explodiert

Das Kreisberufskolleg hat großen Sanierungsbedarf und wird seit Jahren von Experten als nicht mehr zeitgemäß eingestuft. 3 neue Gebäude sollen auf dem Campus in der Nähe des Bahnhofs Neheim-Hüsten für die rund 2000 Schüler entstehen. Wurde mal von rund 20 Millionen Euro Baukosten ausgegangen, liegen die Schätzungen jetzt doppelt so hoch. Ein Teil der Kosten kann durch Fördergelder abgedeckt werden u.a. aus dem Förderprogramm Gute Schule 2020.

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