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Piratenbucht: Neue Tafel verbessert Spielerlebnis
© Stadt Meschede
Am neuen Plauderpunkt Piratenbucht: (von l.n.r.): Gabriele Trudewind-Hellweg und Jürgen Bechtloff (beide Bürgerstiftung Meschede); Bettina Preis-Rüther (Kardinal-von-Galen Schule); ein Schüler der Kardinal-von-Galen Schule; Bürgermeister Christoph Weber; Michael Schäfer-Pieper (Kardinal-von-Galen Schule); Hans-Joachim Picht und Heinz Arenhövel (beide Behinderten-Interessen-Vertretung Meschede) und Marc Böhm (Stadt Meschede).
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Piratenbucht: Neue Tafel verbessert Spielerlebnis

In der Piratenbucht am Hennesee können Kinder jetzt auch ohne Sprache miteinander kommunizieren. Der Grund: Eine neue Kommunikationstafel für mehr Inklusion.

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„Kommst du mit zum Piratenschiff?“ oder „Ich möchte ein Eis!“ – Mit solchen Sätzen können Kinder auf dem Erlebnis-Spielplatz an der Piratenbucht am Hennesee jetzt leichter miteinander kommunizieren. Möglich macht das der neue „Plauderpunkt Piratenbucht“, eine Kommunikationstafel, die allen Kindern hilft, ihre Wünsche auszudrücken, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Ganze ist unabhängig von Sprache, Entwicklungsstand oder möglicher Beeinträchtigung.

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Spezielle Tafel als Anlaufpunkt für alle Kinder

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Die Tafel, die durch die Bürgerstiftung Meschede finanziert wurde, basiert auf dem Konzept der „Unterstützten Kommunikation“ und ist speziell auf die Spielmöglichkeiten vor Ort zugeschnitten. Begriffe wie „Piratenschiff“, „Wackelbrücke“ und „balancieren“ können auf der Tafel benutzt werden. Ergänzt werden sie durch alltagsnahe Wörter und Symbole, mit denen sich kurze Sätze und Aussagen bilden lassen. Die Gestaltung ist bewusst einfach und übersichtlich gehalten, damit die Tafel im Spielalltag unkompliziert genutzt werden kann, so die Stadt Meschede. Der „Plauderpunkt Piratenbucht“ soll die Verständigung zwischen Kindern mit und ohne Behinderung sowie ihren Familien erleichtern. Auch für Kinder, die noch kein Deutsch sprechen, bietet die Tafel einen niedrigschwelligen Zugang: Durch das Zeigen auf passende Symbole können sie Wünsche und Gedanken mitteilen und mit anderen in Kontakt kommen, auch ohne gemeinsame Sprache.

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Uni Köln hat bei Entwicklung geholfen

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Die Entwicklung der Kommunikationstafel orientiert sich an den Forschungen und Sprachfördermaterialien des Forschungs- und Beratungszentrums für Unterstützte Kommunikation der Universität Köln. In Zusammenarbeit mit dessen Mitarbeitenden wurde das Konzept für den Spielplatz angepasst. Die farbliche Kennzeichnung der Symbole folgt dem Sprachförderkonzept von Maria Montessori. Ein QR-Code auf der Tafel führt zu einem Video, das den praktischen Einsatz veranschaulicht.

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