Pendlerstatistik für das Sauerland erschienen

Von Bestwig und Hallenberg aus müssen 60 Prozent der Pendler ihren Heimatort verlassen, um zur Arbeitsstelle zu kommen. Das ist der höchste Quote im Hochsauerlandkreis.

Typisches Bild im Berufsverkehr: Ein Stau mit einer Reihe von Autos (Symbolbild).
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Über 141tausend Menschen im HSK pendeln zu ihrer Arbeitsstelle. Weniger als die Hälfte muss dafür den eigenen Wohnort verlassen. Das zeigt die heute erschienene Pendlerstatistik von NRW.IT. In Bestwig und Hallenberg müssen über 60 Prozent über die Ortsgrenzen hinaus fahren, um zur Arbeit zu kommen. In Arnsberg, Brilon und Schmallenberg ist es nur ein Drittel der Berufstätigen. In Arnsberg pendeln rund 25tausend Menschen innerhalb der Stadt zum Arbeitsplatz.

Über 61tausend Berufstätige müssen im Hochsauerlandkreis ihre Stade oder Gemeinde verlassen, um zur Arbeit zu kommen. Die höchsten Auspendlerquoten haben Bestwig und Hallenberg mit über 60 Prozent. Von Bestwig aus fahren die meisten nach Meschede zur Arbeit. Die meisten pendelnden Hallenberger arbeiten in Winterberg und im hessischen Bromskirchen.

Schmallenberg und Marsberg haben NRW-weit die niedrigste Einpendlerquote. Das bedeutet, dass nur rund 30 Prozent der Berufstätigen aus anderen Städten und Gemeinden zum Arbeiten dorthin kommen. Nach Meschede, Olsberg, Hallenberg und Bestwig pendelt dagegen über die Hälfte der Arbeitskräfte von jenseits der Stadt- oder Gemeindegrenze ein. Die meisten Pendler in Meschede kommen aus Arnsberg und fahren im Schnitt 36 Kilometer hin- und zurück.

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