
Heute ist Open Source Day in Meschede. Dabei geht es um digitale Souveränität für Unternehmen und Verwaltung. Wie können Unternehmen ihre IT unabhängiger, flexibler und kosteneffizienter gestalten? Ist dabei eine mögliche Fragestellung. In der Fachhochschule Südwestfalen organisiert die Wirtschaftsförderung Hochsauerlandkreis gemeinsam mit dem Transferverbund Südwestfalen und GONICUS heute die Veranstaltung.
Zielgruppe sind kleine und mittelständische Unternehmen des produzierenden Gewerbes des Handwerks und der IT-Branche sowie öffentliche Einrichtungen und Verwaltungen. Die Veranstaltung will praxisnahe Informationen und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Digitalen Souveränität durch Open Source Software bieten.
Auch Kosten sind Thema
"Open Source Lösungen stärken digitale Souveränität, reduzieren Kosten und ermöglichen flexible Anpassungen an individuelle Anforderungen", so die Veranstalter. Gerade angesichts steigender Anforderungen an IT-Sicherheit und Nachhaltigkeit werde die Bedeutung offener Technologien weiter wachsen.
Im Rahmen des Open Source Day gibt es eine Keynote zum Thema digitale Souveränität sowie zahlreiche Fachvorträge – unter anderem zu Back-up-Lösungen, Open Source Alternativen zu Office-Anwendungen, künstlicher Intelligenz in der Qualitätskontrolle, ERP-Systemen und Open Source Anwendungen in der Automobilindustrie.
Eine begleitende Ausstellerfläche will Gelegenheit bieten, mit Anbietern ins Gespräch zu kommen und konkrete Lösungen kennenzulernen.
Die Veranstaltung ist Teil des Projekts Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS+ der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH und wird mit Mitteln der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.