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Olsberg und Winterberg planen Schulsanierungen
© Lindner Lohe Architekten BDA
So soll das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Winterberg nach dem Neubau aussehen
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Olsberg und Winterberg planen Schulsanierungen

Im Stadtrat in Winterberg wird heute Abend der Planungsstand für den Um- und Neubau für das Geschwister-Scholl-Gymnasium vorgestellt

Veröffentlicht: Dienstag, 25.11.2025 06:23

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Auf die Städte Olsberg und Winterberg kommen große Investitionen in ihre Schulen zu. In Olsberg wird die Sanierung und die Erweiterung der St. Martinus-Grundschule teurer als erwartet.

Auch das Gymnasium in Winterberg benötigt mehr Platz. Gründe dafür sind die Umstellung von G8 auf G9 ab dem Schuljahr 2026/2027, die erwarteten zusätzlichen 100 Schülerinnen und Schüler und die Weiterentwicklung des pädagogischen Konzepts. Das Geschwister-Scholl-Gymnasium soll für rund 18 Millionen Euro einen modernen Ergänzungsbau mit Unterrichtsräumen und einer Aula bekommen. Der bestehende Bau soll durch funktionserhaltende Maßnahmen, Sanierung und Umstrukturierung aufgewertet werden. Um die Übergangsphase bis zur Fertigstellung des Ergänzungsbaus zu überbrücken, wird ein Interimsbau aus Holzmodulen errichtet. Ab Sommer 2026 bietet er den zusätzlichen Schülerinnen und Schülern einen Ort zum Lernen. Mit dem Bau des Neubaus soll im kommenden Jahr begonnen werden. Das Architektenbüro Lindner Lohse informiert den Rat der Stadt Winterberg heute Abend über den aktuellen Planungsstand.

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Ausbau St.-Martinus-Grundschule in Olsberg

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Die St.-Martinus-Grundschule in Olsberg-Bigge soll saniert und erweitert werden. Ziel ist mehr Platz für Unterricht und Ganztagsbetreuung sowie die Modernisierung des alten Schulgebäudes. Der Ausschuss Planen und Bauen hat jetzt einen ersten Entwurf diskutiert. Architekt Nils Schäfer stellte die Pläne vor: Der Haupteingang und ein Erweiterungsbau sollen um je ein Geschoss aufgestockt werden – eine Herausforderung, so Schäfer. Die Aufstockung soll in Holztafelbauweise erfolgen, das Gebäude wird energetisch saniert. Innen entstehen flexible Räume für Unterricht und Ganztagsbetreuung. Geheizt wird mit einer Luft-Wärmepumpe und Fußbodenheizung, ergänzt durch Gaskessel.

Die Kosten für den Bau werden auf 6,8 Millionen Euro geschätzt, dazu kommen 800.000 Euro für Schulhof und Ausstattung. Doch die Stadt hat nur 5,85 Millionen Euro plus 860.000 Euro Fördermittel eingeplant. Die Gesamtkosten könnten bis zu 9,8 Millionen Euro steigen. Bürgermeister Patrick Potthoff unterstrich, dass die grundsätzlichen Überlegungen schon früher angestellt worden seien – und sich Ausschuss sowie Rat für den aktuellen Weg entschieden habe. Entsprechend seien auch schon Finanzmittel für Planungen und erste bauliche Maßnahmen geflossen. Patrick Potthoff: „Wenn wir jetzt einen Stopp machen, wäre dieses Geld weg – und wir hätten noch keine Planungsbasis.“ Der Bürgermeister warb in der Ausschusssitzung dafür, in die nächste Leistungsphase einzutreten – und damit im kommenden Jahr auch die Basis für einen Förderantrag zu schaffen.Um Klarheit zu schaffen, soll die Planung verfeinert werden. Der Ausschuss stimmte mit Mehrheit dafür, die nächste Planungsphase einzuleiten.


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Olsberg und Winterberg planen Schulsanierungen
© Architekten Kremer + Partner
Vorentwurf für Sanierung und Erweiterung der St.-Martinus-Grundschule: Haupteingangsbereich und Erweiterungsbau sollen aufgestockt werden.
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