
Olsberg: Löschzug Bigge blickt auf erfolgreiches Jahr zurück
Im letzten Jahr musste der Löschzug Bigge-Olsberg zu 170 Einsätzen ausrücken. Insgesamt kommt der Löschzug auf 2.705 Einsatzstunden, so einer Sprecher bei der Generalversammlung des Löschzuges.
Veröffentlicht: Donnerstag, 19.02.2026 09:38
Nach einem Gedenken an verstorbene Kameraden und Unfallopfer hat Löschzugführer Michael Bause bei der Generalversammlung auf das vergangene Jahr zurückgeblickt: 170 Einsätze, 2.705 Einsatzstunden, 94 Brandeinsätze und 76 Hilfeleistungen wurden absolviert. Besonders häufig wurden Brandmeldeanlagen und Heimrauchmelder ausgelöst, oft durch Wasserdampf oder angebranntes Essen. Hinzu kamen zahlreiche Übungsabende, Lehrgänge und Fortbildungen. Insgesamt leisteten die Mitglieder des Löschzugs über 12.000 ehrenamtliche Stunden. Die Bereitschaftszeiten der Aktiven sind darin noch nicht enthalten, heißt es. Auch bei der Ausrüstung wurde im vergangenen Jahr investiert. Alle Fahrzeuge des Löschzuges sind mittlerweile mit Schneeketten ausgerüstet. Für die Einsatzstellenhygiene wurden neue Overalls angeschafft, und 55 Totmannwarner sorgen für zusätzliche Sicherheit der Atemschutzgeräteträger.
Kinder und Jugendarbeit
14 Termine in Kindergärten, Grundschulen und Werkstätten, dazu praktische Übungen und Vorträge: Insgesamt hat der Löschzug 122 Stunden in die Brandschutzerziehung investiert. Jugendfeuerwehrwartin Christina Balkenhol berichtete von einer stabilen Nachwuchsarbeit mit 19 Jugendlichen. Höhepunkte waren die Teilnahme am Stadtfeuerwehrtag, die Leistungsspange in Bad Berleburg und das „Berufsfeuerwehr“-Wochenende. Auch die Kinderfeuerwehr unter Leitung von Christin Biermann war aktiv: 15 Treffen, spielerisches Lernen und eine Spende für neue Löschautos.
Anerkennung und Ausblick
Bürgermeister Patrick Potthoff würdigte die Arbeit der Feuerwehr und betonte deren Bedeutung für die Sicherheit der Stadt. Auch Ortsvorsteherin Martina Gödde und ihre Vorgängerin Sabine Bartmann dankten den Einsatzkräften und ihren Familien. Bartmann erhielt zum Abschied ein Präsent und erinnerte an den Heimatpreis 2025, bei dem die Feuerwehr den zweiten Platz belegte. In Abwesenheit wurde auch dem ehemaligen Bürgermeister Wolfgang Fischer für die Zusammenarbeit gedankt. Wehrleiter Marc Stappert hob die Bedeutung des Löschzugs für das gesamte Stadtgebiet hervor und lobte die erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit. Die Umstellung auf Digitalfunk und die Beschaffung neuer Ausrüstung stehen bevor. Marc Stappert nahm zahlreiche Beförderungen vor, unter anderem von Sarah Vollmer zur Oberfeuerwehrfrau und von Christin Biermann zur Brandmeisterin. Für 40 Jahre Feuerwehrdienst wurde Dirk Vollmer, für 60 Jahre Wolfgang Linnemann geehrt.