Olsberg-Assinghausen bleibt Erholungsort

Nach 10 Jahren holt Assinghausen wieder das Prädikat "Erholungsort"

© Rosenverein Assinghausen

Olsberg-Assinghausen darf weiter das Prädikat "Erholungort" tragen. Das hat die Bezirksregierung jetzt bekannt gegeben und lobt den „äußerst gepflegten Eindruck“ , den das Dorf macht. Nicht nur die Optik ist wichtig, um Erholungsort zu bleiben. Auch eine einwandfreie Luft ist ein wichtiges Kriterium.

Erholungsorte alle 10 Jahre auf dem Prüfstand

„Viel Arbeit und Herzblut“ sei dafür nötig gewesen, um das Prädikat wieder zu bekommen, so Ortsvorsteher Ingo Hanfland. Etwa alle zehn Jahre wird dieses Qualitäts-Merkmal überprüft. Assinghausen wurde anhand einer Checkliste, in der die verschiedenen Anerkennungsvoraussetzungen zusammengestellt worden sind, erneut unter die Lupe genommen. Außerdem stand der Besuch eines Mitarbeiters der Bezirksregierung vor Ort an. Dieser war offenbar sehr angetan vom alten und neuen Erholungsort: „Das Bundesgolddorf und zertifizierte Rosendorf weist mit seiner restaurierten Fachwerkkulisse und diversen Ruhebereichen einen äußerst gepflegten Eindruck auf“, lobt der Gutachter. Die in kleinen Parkanlagen, Erholungsbereichen und zahlreichen Vorgärten angepflanzten, verschiedenen Rosensorten verliehen Assinghausen „eine besondere Ausstrahlung“, heißt es von der Bezirksregierung. "Sie bildeten „einen schönen Konrast zu der schwarz-weißen Fachwerkkulisse des historischen Dorfes“. Auch die Mitglieder des Landesfachbeirates für Kurorte, Erholungsorte und Heilquellen haben sich der Beurteilung angeschlossen.

In Assinghausen hat sich in den vergangenen Jahren viel getan: So wurden mit vereinten Kräften große und kleine Projekte umgesetzt. – vom Anbringen von Schildern mit den alten Hausnamen bis hin zum Bau eines Aussichtspunktes auf dem Kleinen Schirmberg.

"Höhepunkt war sicherlich der Rosen-Rosenkranz am Küsterland“, erklärt Ingo Hanfland, der seit 2008 Ortsvorsteher ist. Gemeinsam mit Rosenverein und Kirchengemeinde konnte dieses Leader-Projekt umgesetzt und 2018 eingeweiht werden. Aktuell bis auf kleinere Restarbeiten fertig ist das Froschbecken am Küsterland als Leader-Kleinprojekt. Bei allem sei der Zusammenhalt das wichtigste Element: „Sonst geht das nicht – wir machen ja hier alles selber“, betont Hanfland. Bürgermeister Wolfgang Fischer freut sich mit Assinghausen über die erneute Auszeichnung. Darin zeige sich besonders der Stellenwert des ehrenamtlichen Engagements im Ort„ so Fischer.

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