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Wirtschaft, Konjunkturbericht
© José Narciandi
Der vorgelegte Konjunkturbericht gibt vorsichtig Anlass zur Hoffnung
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NRW-Wirtschaft wächst leicht - aber kein Selbstläufer

Nach dem Stillstand im vergangenen Jahr gibt es wieder vorsichtige Bewegung in der NRW-Wirtschaft. Das RWI Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung erwartet für 2026 ein leichtes Wachstum - allerdings mit Einschränkungen.

Veröffentlicht: Montag, 23.02.2026 14:20

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NRW-Wirtschaftsministerin Neubaur im Interview

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„Ein echter Aufschwung fühlt sich anders an (...) wir sind noch nicht im Sprint, sondern im Anlaufen," sagt NRW-Wirtschaftsministerin Neubaur im Interview mit José Narciandi aus unserem Landtagsstudio.

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José Narciandi
Interview mit NRW-Wirtschaftsministerin Neubaur
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Interview mit Professor Dr. Torsten Schmidt

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"Hohe Energiepreise und regulatorische Unsicherheit halten die Unternehmen in Atem," erklärt Prof. Dr. Schmidt vom RWI-Leibniz-Institut im Gespräch mit José Narciandi, Leiter unseres Landtagsstudios.

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José Narciandi
Interview mit Prof. Schmidt
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Leichtes Plus nach der Nullrunde

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Für das laufende Jahr prognostiziert das RWI einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts in Nordrhein-Westfalen um 0,9 Prozent. Damit liegt das Land knapp unter der erwarteten gesamtdeutschen Entwicklung von 1,0 Prozent. 2025 hatte die Wirtschaft im bevölkerungsreichsten Bundesland noch stagniert. Die nun erwartete Erholung fällt also moderat aus - ist aber ein wichtiges Signal nach schwierigen Jahren.

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Industrie bleibt Schwachstelle

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Dass NRW etwas hinter dem Bundesschnitt zurückbleibt, führen die Forscher vor allem auf die schwächere Industrieproduktion und einen geringeren Anstieg der Auftragseingänge zum Jahresende 2025 zurück. Zwar hellen sich die Erwartungen in vielen Branchen langsam auf. Doch hohe Energiepreise und Unsicherheiten im - so wörtlich "regulatorischen Umfeld" belasten die Unternehmen weiterhin spürbar.

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NRW-Wirtschaft wächst leicht - aber kein Selbstläufer
© Land NRW/R. Sondermann
NRW-Wirtschaftsministerin Neubaur: "Ein echter Aufschwung fühlt sich anders an."
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Der Kalendereffekt: 0,3 Prozentpunkte durch mehr Arbeitstage

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Ein Teil des Wachstums ist rechnerisch bedingt: Rund 0,3 Prozentpunkte des erwarteten Plus gehen allein darauf zurück, dass in diesem Jahr mehr Arbeitstage zur Verfügung stehen als im Vorjahr. Ohne diesen Kalendereffekt würde das Wachstum entsprechend niedriger ausfallen. Gleichzeitig dürften öffentliche Investitionen etwa in Infrastruktur zusätzliche Impulse setzen und die Konjunktur stützen.

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Arbeitsmarkt stabilisiert sich langsam

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Auch am Arbeitsmarkt rechnen die Experten mit einer leichten Verbesserung. Für 2026 erwartet das RWI rund 36.000 zusätzliche Arbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen. Das wäre ein Zuwachs von etwa 0,5 Prozent.

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