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Nichtraucheraktion an Sauerländer Schulen
© AOK NordWest
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Nichtraucheraktion an Sauerländer Schulen

Die Nichtraucheraktion ‚Be Smart – Don’t Start‘ startet bald wieder an vielen weiterführenden Schulen im Hochsauerlandkreis. Wenn eine Klasse weitestgehend rauchfrei bleibt, winken große Preise, so die Verantwortlichen.

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Bereits zum 30. Mal findet der bundesweite Wettbewerb ‚Be Smart – Don’t Start‘ für rauchfreie Schulklassen statt. Schulklassen aus dem Hochsauerlandkreis können sich dafür noch bis zum 15. November anmelden. Vor allem sechste bis achte Klassen, aber auch andere Klassenstufen können sich freiwillig dazu entscheiden, nicht zu rauchen. „Rauchfrei sein“ bedeutet, auf Zigaretten, E-Zigaretten, Shishas und E-Shishas, Tabak und Nikotin in jeder Form zu verzichten. „Nichtrauchen ist für Kinder und Jugendliche weiterhin ein wichtiges Thema. Unser Wettbewerb möchte Schülerinnen und Schüler ermutigen, gar nicht erst mit dem Rauchen oder dem Konsum nikotinhaltiger Produkte wie Vapes anzufangen“, erläutert AOK-Serviceregionsleiter Dirk Schneider.

Bei der Aktion ‚Be Smart – Don’t Start‘ haben im vergangenen Jahr 7.085 Schulklassen bundesweit teil genommen, davon alleine 886 Schulklassen aus Westfalen-Lippe. Die Anmeldung ist bis zum 15. November online unter www.besmart.info möglich. Der Wettbewerb beginnt am 16. November und endet am 30. April 2027.

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Die Regel: Einfach nicht rauchen!

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Mindestens 90 Prozent einer Klasse müssen sich verpflichten, ein halbes Jahr nicht zu rauchen. Wird die Quote während des Wettbewerbs unterschritten, scheidet die Klasse im laufen den Wettbewerb aus. In Westfalen-Lippe waren im vergangenen Schuljahr Jahr 79,1 Prozent (701 Klassen) aller teilnehmenden Schulklassen erfolgreich.

Unter allen erfolgreichen Klassen werden wertvolle Klassenpreise ausgelost. Als Hauptpreis winken 5.000 Euro für die Klassenkasse. Aber auch kreative Klassenaktionen zu den Vorteilen des Nichtrauchens sowie wiederholte Teilnahmen am Wettbewerb werden mit Sonderpreisen belohnt. Simone Leuckfeld vom Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel koordiniert den Wettbewerb bundesweit: „Zwischen Likes, Trends und Social-Media-Stars ist oft schwer zu erkennen, was echt ist und was gezielt beeinflusst wird. Gerade Vapes und E-Zigaretten werden auf Social Media häufig als cool, harmlos oder angesagt inszeniert. Die Tabak- und Nikotinindustrie nutzt diese Kanäle, um insbesondere Jugendliche zu erreichen. Rauch- und vapefrei zu sein bedeutet deshalb mehr als Verzicht – es ist ein Statement für Aufklärung, Selbstbestimmung und bewusste Entscheidungen gegen Nikotin, Rauch und Dampf.“

Der Wettbewerb wird von zahlreichen Einrichtungen gefördert, neben der AOK unter anderem von der Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) und der Deutschen Krebshilfe.

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