
In Arnsberg geht ein neues Bündnis für Demokratie an den Start. Die Stadt Arnsberg und die vhs Arnsberg/Sundern wollen damit ein klares Zeichen für Zusammenhalt, Mitbestimmung und Engagement setzen.
Demokratie funktioniere nicht einfach von allein. Sie lebe davon, dass Menschen mitmachen, miteinander reden und sich einbringen hieß es bei der Vorstellung des Bündnisses. Genau dafür soll das Bündnis vor Ort neue Möglichkeiten schaffen. Der Arnsberger Bürgermeister Ralf Paul Bittner sagt dazu:
„Demokratie lebt vom Mitmachen. Die neue Partnerschaft ist eine wichtige Investition in den Zusammenhalt unserer Stadt.“
Vielfalt und respektvolles Miteinander unterstützen
Das Bündnis für Demokratie will besonders junge Menschen stärker beteiligen. Ein wichtiger Punkt ist deshalb auch der Aufbau eines Jugendforums. Dort sollen Jugendliche eigene Ideen einbringen, Projekte mitgestalten und Demokratie ganz praktisch erleben können.
Mitmachen sollen möglichst viele: Vereine, Schulen, Bildungseinrichtungen, Verbände, Initiativen und engagierte Bürgerinnen und Bürger. Also alle, die Arnsberg aktiv mitgestalten wollen.
Neue Ansprechpartnerin ist ab 15. Juli Sarah Fischer. Sie koordiniert die neue Fachstelle und unterstützt dabei, Projekte rund um Demokratie auf den Weg zu bringen. Die Möglichkeiten sind offen: von Diskussionsrunden über Planspiele bis hin zu kreativen Aktionen. Förderanträge sollen künftig online über das Portal gestellt werden. Ein weiterer wichtiger Schritt im ersten Förderjahr ist der Aufbau eines breiten Netzwerks für politische Bildung. Die Eröffnungskonferenz ist für den 10. November geplant.