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Neues Angebot am Marsberger Krankenhaus
© Erzbistum Paderborn
Margit Gockeln (2.v.r.) unterstützt Klinikseelsorgerin Gaby Kniesburges (r.) im St.-Marien-Hospital Marsberg als ehrenamtliche seelsorgliche Patientenbegleitung.
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Neues Angebot am Marsberger Krankenhaus

St.-Marien-Hospital Marsberg hat eine seelsorgliche Patientenbegleiterin

Veröffentlicht: Freitag, 02.02.2024 23:00

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Im St.-Marien-Hospital Marsberg gibt es jetzt eine seelsorgliche Patientenbegleiterin. Margit Gockeln war medizinische Fachangestellte und nach über 40 Berufsjahren, unter anderem im Labor sowie in der kardiologischen Praxis im St.-Marien-Hospital Marsberg, ist sie jetzt als Ehrenamtliche für Patienten im Krankenhaus da. Gaby Kniesburges, Katholische Klinikseelsorgerin im St.-Marien-Hospital und gleichzeitig im Erzbistum Paderborn Verantwortliche für die Seelsorgliche Patientenbegleitung. „Dieses Ehrenamt ist etwas Wertvolles: Durch einen Qualifizierungskurs geschulte Ehrenamtliche unterstützen uns Klinikseelsorger und schenken Patienten im Krankenhaus Zeit, hören zu, begleiten und bieten Segen und gemeinsames Gebet an“, so Kniesburges.

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1 Jahr Qualifikation

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Margit Gockeln hat innerhalb eines Jahres, gemeinsam mit drei weiteren Ehrenamtlichen, vier Wochenendseminare sowie drei Tagesveranstaltungen besucht. „Durch die Wochenendseminare war die Vorbereitungszeit sehr intensiv. Gleichzeitig war der Zeitaufwand sehr gut zu planen und es war auch genug Zeit, zwischen den Veranstaltungen das Gelernte zu reflektieren und nachzulesen“, sagt sie.

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Verschiedene Schwerpunkte der Arbeit

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Der Qualifizierungskurs hat verschiedene Schwerpunkte. Neben dem zentralen Thema, der seelsorglichen Gesprächsführung, die unter anderem mit Rollenspielen geübt wird, geht es auch um die Institution Krankenhaus, also die Abläufe, die Strukturen und die spätere Zusammenarbeit mit den dort tätigen Berufsgruppen, heißt es.

Aber auch die eigenen Erfahrungen spielten eine wichtige Rolle. „Bei der Biographiearbeit geht es um eigene Erlebnisse und die Reflexion, was einem selbst in schwierigen Situationen geholfen hat und was man daraus für die Seelsorge bei Patientinnen und Patienten ableiten kann“, so Gaby Kniesburges. Diese Achtsamkeit sei auch Grundlage dafür, sich bewusst abzugrenzen und den Umgang mit Krankheit und Leid beispielsweise mit einem Spaziergang, einem Gebet oder dem Entzünden einer Kerze zu bewältigen. Auch eine Praxisphase in der Klinik ist Teil des Kurses.

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Kontakt

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Für die seelsorgliche Patientenbegleitung können sich Katholiken zwischen 30 und 70 Jahren qualifizieren lassen. Informationen gibt die Projektverantwortliche Gaby Kniesburges unter Tel. 0160/90830369 oder per E-Mail unter gabriele.kniesburges@erzbistum-paderborn.de.

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