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Neuer Windpark auf dem Heidkopf: Urteil erwartet
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Neuer Windpark auf dem Heidkopf: Urteil erwartet

In unmittelbarer Nähe zu den Bruchhauser Steinen sollen vier Windräder entstehen. Dagegen haben der Verein für Umwelt- und Naturschutz Hochsauerlandkreis und ein weiterer Kläger geklagt. Heute wird ein Urteil vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster erwartet.

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Die vier etwa 200 Meter hohen Windkraftanlagen sollen auf dem Olsberger Heidkopf, nördlich von Assinghausen bzw. nordwestlich von Bruchhausen, errichtet werden. Der Verein Umwelt- und Naturschutz Hochsauerlandkreis hat gegen das Vorhaben Klage vor dem Oberverwaltungsgericht gegen den Hochsauerlandkreis als Genehmigungsbehörde eingereicht. Heute wird am frühen Nachmittag ein Urteil erwartet, bestätigt eine Sprecherin. Der Verein für Umwelt- und Naturschutz hält den neuen Windpark auf dem Heidkopf aus gleich mehreren Gründen für rechtswidrig. Einer der Gründe ist eine mögliche Verschlechterung des Landschaftsbildes rund um die Bruchhauser Steine. Andererseits sieht der Klägerverein auch den Artenschutz durch die neuen Anlagen gefährdet. Dabei geht es vor allem um die Fledermaus und den Wespenbussard.

Weiterer Kläger gegen Windpark auf dem Heidkopf

Nicht nur der Verein für Umwelt- und Naturschutz klagt gegen das Vorhaben, sondern auch ein einzelner Kläger. Dieser besitzt ein Jagdhaus in unmittelbarer Nähe zur geplanten vierten Windkraftanlage. Der Kläger befürchtet durch das neue Windrad mögliche optische und akustische Beeinträchtigungen an seinem Jagdhaus, das laut ihm auch für Wohnzwecke genehmigt wurde.

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