
Für Fußballer in Meschede ist es schwer, ausreichend Trainingszeiten zu bekommen. Es gibt im Stadtgebiet nur einen einzigen Fußballplatz, der bespielbar ist. Das ist der Kunstrasenplatz am Dünnefeld. Auf dem Fußballplatz am Schulzentrum am Schederweg sind Baumaterialien abgelagert. Der Rasenplatz am Dünnefeld ist so marode, dass dort kein Spiel ausgetragen werden kann. Im Stadtkern von Meschede gibt es zurzeit nur einen Kunstrasenplatz im Dünnefeld, der bespielbar ist. Das soll sich ändern. Die Stadt will einen weiteren Kunstrasenplatz am Dünnefeld bauen. Der neue Platz soll auf dem bisherigen Naturrasenplatz entstehen. Das Thema diskutiert heute der Mescheder Freizeitausschuss.
"Vereinsport mit sozialer und integrativer Funktion"
Der organisierte Vereinssport erfülle eine wichtige soziale, gesundheitliche und integrative Funktion, heißt es von der Mescheder Stadtverwaltung. Die derzeitige Sportplatzsituation erschwere jedoch eine verlässliche und nachhaltige Ausübung des Fußballsports für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Der Rat der Kreis- und Hochschulstadt Meschede hat den Bau eines zweiten Kunstrasenplatzes im Dünnefeld beschlossen. Der neue Platz entsteht auf dem bisherigen, nicht mehr bespielbare Naturrasenplatz. Rund 460 aktive Fußballerinnen und Fußballer aus vier Vereinen und Gruppen sind derzeit auf nur einen einzigen bespielbaren Platz im Stadtkern angewiesen. Das sind der SSV Meschede mit rund 365 aktiven Mitgliedern - darunter etwa 300 Kinder und Jugendliche -, der FC Fatih Türkgücü Meschede mit rund 35, der FC Gartenstadt mit rund 30 sowie die Torfabrik mit rund 30 Aktiven.
Für die Nutzung des Platzes fällt ein Entgelt von 15 Euro je Einheit (1,5 Stunden) an. Diese Regelung gilt zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2027.
Die endgültige Entscheidung, ob der neue Kunstrasenplatz am Dünnefeld gebaut wird, trifft der Rat der Stadt Meschede am 19. März.