
Die Stadt Arnsberg hat für ihre Feuerwehr sechs neue Wärmebildkameras angeschafft und offiziell in Dienst gestellt. Mit der Übergabe der Geräte vom Typ FLIR K33 ist ab sofort jedes erstausrückende Fahrzeug in allen Einheiten der Stadt mit einer eigenen Wärmebildkamera ausgestattet.
Die neuen Kameras wurden an die Standorte Rumbeck, Voßwinkel, Breitenbruch, Neheim, Hüsten und Arnsberg verteilt. Nach Angaben der Stadt investiert die Feuerwehr damit gezielt weiter in moderne Technik, um den Standard im Einsatzalltag hochzuhalten.
Wofür Wärmebildkameras gebraucht werden
Wärmebildkameras gehören inzwischen fest zum Feuerwehralltag. Sie helfen unter anderem dabei, Menschen in verrauchten Wohnungen schneller zu finden, versteckte Glutnester bei Bränden aufzuspüren und Brandherde gezielt zu lokalisieren. Auch bei Gefahrguteinsätzen können sie nützlich sein, etwa um Füllstände in Behältern oder Tanks zu erkennen. Darüber hinaus unterstützen sie Einsatzkräfte bei der Suche nach vermissten Personen im Freien.
Robuste Kameras mit hoher Auflösung
Die neuen FLIR-Kameras sind speziell für harte Einsatzbedingungen ausgelegt. Sie überstehen nach Angaben der Stadt Stürze aus mehr als zwei Metern Höhe auf Beton, sind wasserdicht nach IP67 und halten Temperaturen von bis zu 500 Grad Celsius für bis zu fünf Minuten stand.
Hinzu kommt eine Bildauflösung von 240 mal 180 Pixeln mit Software-Optimierung. Dadurch soll die Raum- und Tiefenwahrnehmung auch bei starker Rauchentwicklung verbessert werden. Die Bedienung erfolgt über einen einzigen großen Knopf, sodass die Kameras auch mit dicken Feuerwehrhandschuhen einfach genutzt werden können.