
Radwege sind wichtig für die Verkehrssicherheit und für den Tourismus im Hochsauerlandkreis. In diesem Jahr werden kreisweit neue Radwege gebaut. Damit wird das Radwegenetz im HSK immer dichter und besser. Die Weiterentwicklung des Radwegenetzes ist auch eine Investition in eine attraktiven Tourismusregion. Denn der Radtourismus ist seit Jahren ein wichtiges Standbein für den Tourismus bei uns. Wandern und Radfahren sind neben Wintersport wichtige Freizeitaktivitäten, die Urlauber und Tagesgäste in die Region holen. Auch viele Sauerländer sind Radfahrer und nutzen das gut ausgebaute Radwegenetz.
Pläne für neue Radwege
In Brilon sind beispielsweise neue Radwege in Altenbüren, von Wülfte nach Alme und von Thülen nach Hoppecke geplant. Das hat die Stadt angekündigt. Auch in Sundern geht der Radwegausbau weiter. In Amecke-Bruchhausen soll ein vorhandener Radweg asphaltiert werden. Die Maßnahme wird laut Stadtverwaltung durch Straßen.NRW bezuschusst. Es wird mit Kosten von rund 130.000 Euro gerechnet. Außerdem läuft die Variantenplanung zur Trassenführung der Verbindung Fachmarktzentrum und Innenstadt (35.000 Euro).
Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte
Sundern möchte Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V.. (AGFS) werden und hat einen entsprechenden Antrag gestellt. Die AGFS will Nahmobilität in Städten, Gemeinden und Kreisen stärken. Nahmobilität umfasst die nicht motorisierte Mobilität in Kommunen, also zu Fuß gehen, Rad fahren, Skate- und Kickbord oder Inliner fahren. Dazu zählt auch die Nutzung von Rollstühlen und Rollatoren. Arnsberg ist schon länger Mitglied der Arbeitsgemeinschaft.