Neheimer Marktpassage soll am 1. Juli eröffnen

Das neue Einkaufszentrum soll wegen Corona später aufmachen. Wenn die Geschäfte im Juli wieder öffnen dürfen, soll dort shoppen möglich sein.

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In der Marktpassage Neheim laufen zurzeit die Bauarbeiten trotz Corona. Für den 1. Juli ist die Eröffnung geplant. Das sagte der Eigentümer des Gebäudes, die Firma ANH. Die Bedingung für die geplante Eröffnung sei, dass es bis dahin keinen Coronafall auf der Baustelle gebe und das Material planmäßig eintreffe. Die Bauarbeiten laufen zurzeit mit weniger Personal und weniger Material wegen der Corona-Krise. Die Firmen würden beispielsweise fünf statt zehn Mitarbeiter auf die Baustelle schicken. So könne im Fall einer Corona-Infektion das zweite Team für die Infizierten einspringen. Außerdem gibt es wegen Corona Lieferschwierigkeiten beim Material. Die Lieferungen werden an den geschlossenen Grenzen im Ausland aufgehalten. Die Lampen kommen zum Beispiel aus China, die Fliesen aus Italien und die Aufzüge aus Tschechien.

Mieter ziehen später ein

Anfang Juni soll ein Sachverständiger die technische Freigabe für die Marktpassage erteilen, wenn alles wie geplant verläuft. Bis dahin sollen alle Bauarbeiten fertig sein, so die Eigentümer. Die Mieter sollen im Mai oder im Juni einziehen. Sie brauchen circa vier bis acht Wochen um ihre Läden einzurichten. Die Mieter hatten um einen späteren Einzug gebeten, damit sie keine Miete bezahlen müssen ohne aufmachen zu können. Zurzeit werden zum Beispiel Fliesen an der neuen Edeka-Theke verlegt und es wird an den Heizungen und Lüftungen gearbeitet. Zwei Ladenlokale seien zurzeit noch nicht vermietet.

In die neue Marktpassage sollen u.a. ein Lebensmittelmarkt, eine Bäckerei, eine Apotheke und mehrere Klamottenläden einziehen.

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