
Eine gutachterliche Überprüfung hat den Verdacht der städtischen Baumkontrolleure bestätigt. Die Winterlinden sind nicht mehr standsicher und aus Gründen der städtischen Verkehrssicherungspflicht müssen sie entnommen werden. Die Arbeiten sind aus Gründen der Dringlichkeit bereits heute geplant. Zum Ausgleich ist perspektivisch die Neuanpflanzung von Bäumen vorgesehen, die witterungsbedingt jedoch erst im Spätherbst/Winter erfolgen kann, so die Stadt Arnsberg. Bei den Untersuchungen waren im Stammfußbereich der Bäume Risse festgestellt worden. Bei näherer Betrachtung zeigten sich die gravierenden Auswirkungen auf die Standsicherheit der Bäume. Um Schäden an Leben oder Sachgütern vorzubeugen, hat die Stadt Arnsberg sich nach eingehender Beratung mit Experten entschieden, die Bäume schnellstmöglich zu entfernen. Die Untere Naturschutzbehörde des Kreises hat der Stadt für die Arbeiten in der Brutzeit wegen der akuten Gefährdungslage eine Ausnahmegenehmigung zur Beseitigung der Bäume erteilt.
Bei der Entnahme der Bäume an der Straße „Seibertzweg“ wird die Stadt Arnsberg während der Arbeiten die Durchfahrt der Straße sperren und die Arbeitsflächen entsprechend absichern. Die Absicherung der Baumscheiben und Entnahmestellen muss auch nach Abschluss der Arbeiten bestehen bleiben und kann erst nach der Neubepflanzung zum Ende des Jahres wieder aufgehoben werden, heißt es.