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Nach Messerstecherei in Meschede: Tatverdächtiger in Haft
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Nach Messerstecherei in Meschede: Tatverdächtiger in Haft

Nach der Messerstecherei in Meschede am vergangenen Freitag sitzt der 19-jährige Tatverdächtige mittlerweile in Haft. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes.

Veröffentlicht: Montag, 16.02.2026 07:24

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Die Staatsanwaltschaft Arnsberg hatte den Haftantrag zunächst wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung gestellt. Am Samstagnachmittag wurde der Haftbefehl gegen den 19-Jährigen in Vollzug gesetzt. Der Mescheder sitzt mittlerweile in einer JVA. Staatsanwaltschaft und Dortmunder Kripo ermitteln jetzt wegen versuchten Mordes. Das Mordmotiv niedrige Beweggründe sei erfüllt, so Annika Berg von der Arnsberger Staatsanwaltschaft. Der 19-Jährige soll aus Eifersucht gehandelt haben. Er hatte vermutet, dass das spätere Opfer, ein 20-jährige Arnsberger, eine Beziehung mit seiner Ex-Freundin führe, so die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen der Dortmunder Kripo stehen aber am Anfang. Zunächst werden jetzt mögliche Zeugen befragt und Handydaten ausgewertet, heißt es. Die Tatwaffe konnte sichergestellt werden. Der 19-jährigen Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit aus Meschede ist bereits wegen Körperverletzungen polizeibekannt, so die Arnsberger Staatsanwaltschaft.

Der 20-jährige Arnsberger schwebt aktuell nicht mehr in Lebensgefahr, befinde sich aber noch auf der Intensivstation, so Berg. Er wurde durch mehrere Messerstiche lebensbedrohlich im Bauchraum und am Hals verletzt und verlor viel Blut.

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Das ist in der Nacht nach Weiberfastnacht in Meschede passiert

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In der Nacht nach Weiberfastnacht kam es in Meschede zu dem schweren Gewaltverbrechen. An der Ecke zwischen der Commerzbank und der Zeughausstraße wurde der 20-jährige Mann aus Arnsberg mit einem Messer attackiert. Die Polizei sperrte am Morgen Teile der Innenstadt ab, um den Tatort zu untersuchen und Spuren zu sichern. Gegen 2.30 Uhr ging ein Notruf ein. Ein Freund des Opfers leistete Erste Hilfe. Zuvor waren zwei Gruppen im Bereich der Commerzbank aufeinandergetroffen. Es kam zum Streit, in dessen Verlauf das Messer eingesetzt wurde. Die Ermittlungen stehen am Anfang. Eine Mordkommission aus Dortmund hat die Untersuchungen übernommen. Die Fahndung direkt nach der Tat verlief intensiv. Im Laufe des Tages stellte sich der Gesuchte der Polizei. Die Mordkommission ermittelt weiter. Hinweise aus der Bevölkerung nimmt die Kriminalwache in Dortmund unter der Telefonnummer 0231 / 132-7441 entgegen.

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