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Nach Einbruch auf Flugplatzgelände: Anklage erhoben
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Nach Einbruch auf Flugplatzgelände: Anklage erhoben

Drei Personen sollen im Januar auf das Gelände des Flugplatzes Arnsberg-Menden eingebrochen sein. Ihr mutmaßliches Ziel damals: Das Flugzeug von Bundeskanzler Friedrich Merz mit Farbe zu beschmieren. Die Staatsanwaltschaft hat jetzt Anklage erhoben.

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Auf dem Flugplatz Arnsberg-Menden hatte die Polizei damals zwei Männer und eine Frau wegen Hausfriedensbruchs festgenommen, weil sie auf das Gelände des Flugplatzes eingebrochen waren. Zugang sollen sich die drei Personen verschafft haben, indem sie einen Zaun durchgeschnitten haben sollen. Unter den festgenommen Personen war damals auch eine Klimaaktivistin, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Arnsberg bestätigte. Die damals 28-jährige gilt vor allem in Österreich als wichtige Figur des Klimaprotestes. "Bei der Festnahme der Personen fanden die Polizeibeamten vor Ort Farbe", so die Arnsberger Staatsanwaltschaft damals. "Aufgrund der Umstände des Antreffens ist davon auszugehen, dass sie beabsichtigten, ein derzeit abgestelltes Flugzeug zu beschädigen, welches im Besitz des Bundeskanzlers steht", hieß es von der Polizei im Hochsauerlandkreis. Die Beschuldigten sind damals aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden, weil nach Aussage der Staatsanwaltschaft Arnsberg keine Haftgründe bestanden. Der Staatsschutz hatte daraufhin die Ermittlungen übernommen. Die Staatsanwaltschaft hat jetzt Anklage beim Arnsberger Amtsgericht erhoben. Ein Richter prüft jetzt, ob die Anklage für eine Hauptverhandlung zugelassen wird.

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Protestaktion flog damals durch Verkehrskontrolle auf

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Eine weitere Person war der Polizei damals bereits im Vorfeld bei einer Verkehrskontrolle aufgefallen. Auf Nachfrage der Beamten gab der Fahrer an, den örtlichen Flugplatz zu suchen. "Zu dieser angetroffenen Person lagen polizeiliche Erkenntnisse aus dem Spektrum politisch motivierter Kriminalität vor", so Polizeisprecher Benedikt Teutenberg im Januar. Deswegen rückte die Polizei am Flugplatz Arnsberg-Menden an. Die drei Tatverdächtigen konnten dort angetroffen werden, nachdem sie zuvor eingebrochen waren. So konnte eine Protestaktion verhindert werden, heißt es von der Polizei.

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