
Sie sind sagenumwoben und ein beliebtes Ausflugsziel: Die Bruchhauser Steine in Olsberg. Bei diesem Naturmonument haben Archäologen ungewöhnliche Entdeckungen gemacht, die mehr über die Nutzung des Ortes vor über 2.000 Jahren verraten. Heute Nachmittag wollen die Fachleute des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe ihre Funde präsentieren und deren Bedeutung einordnen. Schon in der Eisenzeit könnten die Bruchhauser Steine für Kulthandlungen genutzt worden sein. Mehr wollen die Forscher heute Nachmittag verraten.
Bruchhauser Steine
Die Bruchhauser Steine sind ein bedeutsames Boden- und Kulturdenkmal in der Region. Die vier markanten Felsen aus Vulkangestein ragen zwischen 45 und 92 Metern in die Höhe. Bei vorherigen Grabungen haben Archäologen bereits Zeugnisse von Menschen aus der Eisenzeit gefunden: Vor mehr als 2.000 Jahren hatten die Menschen hier eine gewaltige Festung errichtet, die den Felsen samt Bergkuppe abriegelt.