Mord in Medebach

Im Prozess um den Mord an einem Rentner in Medebach ging es heute um das Privatleben des Opfers.

© Radio Sauerland

Im Rentnermord-Prozess vor dem Landgericht Arnsberg sind heute weitere Details aus dem Privatleben des Opfers aus Medebach bekannt geworden. Ein geladener Zeuge bestätigte, dass der 67-Jährige ein homosexuelles Doppelleben geführt hatte.


Anfang September hatte das angeklagte Pärchen hat heute den Hergang der Tat geschildert. Der getötete Rentner soll von dem Angeklagten gegen Geld sexuelle Dienstleistungen verlangt haben. Am Abend der Tat hätte er sich laut seiner Schilderung aber gegen Sex verwehrt und habe gehen wollen. Der Rentner hätte ihn aufgehalten. Weil dies schlimme Erinnerungen ausgelöst habe, ging er mit einem Waffeleisen und einer Schere auf sein Opfer los. Die Brutalität der Tat erschütterte im Januar das ganze Sauerland. Nach der Tat ließ das Pärchen Bargeld, Smartphone und das Auto des Opfers mitgehen und flüchtete nach Rumänien. DNA-Spuren und das Smartphone des Opfers brachten die Ermittler auf die Spur der beiden 21jährigen.

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