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Messerattacke in Meschede vor Landgericht Arnsberg
© Radio Sauerland
Das Landgericht in Arnsberg.
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Messerattacke in Meschede vor Landgericht Arnsberg

Vor dem Landgericht Arnsberg startet heute ein Prozess wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung

Veröffentlicht: Montag, 01.12.2025 23:00

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Wegen einer Messerattacke auf einen Hausmeister in Meschede im Juni dieses Jahres steht ein 37-jähriger Mann ab heute vor dem Landgericht Arnsberg. Die Angklage lautet auf versuchten Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Der Angeklagte ist in der LWL-Klinik für Forensische Psychatrie in Dortmund untergebracht. Wegen der mutmaßlichen psychischen Erkrankung des Beschuldigten, hat die Staatsanwaltschaft Arnsberg beantragt, 

das Sicherungsverfahren durchzuführen. Wenn das abgeschlossen ist, könnte der Angeklagte auf Dauer in einer psychatrischen Klinik untergebracht werden. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte schuldunfähig ist.

Für den Prozess sind sieben Verhandlungstage angesetzt. Er läuft bis Mitte Januar.

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Messerangriff in einer städtischen Unterkunft

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Das Opfer der Messerattacke war ein bei der Stadt Meschede angestellter Hausmeister. Er wollte in einer städtischen Unterkunft für Asylbewerber in der Waldstraße am 12. Juni 2025 die Rauchmelder in einer Wohnung kontrollieren. Dort lebten zwei Frauen. Der heute 37-jährige türkische Angeklagte war zu Besuch. Er stach dem 67-jährigen Hausmeister mit einen 20 Zentimeter langen Messer ohne ersichtlichen Grund in den Bauch. Dabei erlitt das Opfer lebensgefährliche Verletzungen. Direkt nach dem Angriff musste der 67-jährige Hausmeister notoperiert werden.

Der Beschuldigte konnte direkt nach der Tat vor Ort festgenommen werden.

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