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Meschede: Neue Abfüllanlage bei Veltins in Betrieb
© C. & A. Veltins
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Meschede: Neue Abfüllanlage bei Veltins in Betrieb

Es ist die erste von insgesamt zwei neuen Anlagen, die die Brauerei angeschafft hat. Sie sollen die Zukunft am Standort in Grevenstein sichern.

Veröffentlicht: Mittwoch, 06.12.2023 23:55

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Vor rund eineinhalb Jahren wurden die einzelnen Maschinen und Anlagenteile in Grevenstein angeliefert und in das neue Abfüllgebäude eingebracht. Danach haben Handwerker und Monteure daran gearbeitet, alle Teile zusammenzufügen, damit die Anlage in das bestehende Netz und die Abfüllplanung eingebunden werden kann.

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Große Herausforderung

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„Es ist schon eine Herausforderung, eine neue Anlage in ein bestehendes System zu integrieren und in sämtliche Planungen miteinzubeziehen“, sagt Peter Peschmann, technischer Geschäftsführer der Brauerei C. & A. Veltins. „Die Aufstellung der Anlage allein ist ja längst nicht ausreichend, immerhin muss ein Großteil der Infrastruktur neu gebaut, umgebaut und angepasst werden." Doch alle Herausforderungen wurden nach Veltins-Angaben angenommen und gelöst.

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50.000 Flaschen pro Stunde

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Aus mehr als 15 einzelnen Maschinen besteht die neue Abfüllanlage, die Laufzeit von weit über zwei Jahrzehnten haben soll. Mit einer Leistung von 50.000 Flaschen pro Stunde kann die neue Abfüllanlage das gesamte Flaschensortiment der Brauerei C. & A. Veltins abfüllen, sodass für die Biermischgetränke wie V+ und Radler auch der unerlässliche Pasteur integriert ist. Hinzu kommen Entsicherer und Palettenentlader, Entkorker und Auspacker, Kastenwascher und die Flaschenreinigungsmaschine, Inspektoren zur Kontrolle aller Gebinde, die Transportbänder, Verpackungsmaschinen und Einpacker, Belader, Binder und Palettenetikettierer, der Verkorker, die Etikettiermaschine und der Füller. 

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Weniger CO2

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„Das Herzstück einer jeden Abfüllanlage ist sicherlich der Füller, denn so vereinigen sich Gebinde und Produkt“, so Peter Peschmann. Mithilfe von CO2 werden die Flaschen „vorgespannt“. Das sorgt dafür, dass das Bier nicht mit Sauerstoff in Verbindung kommt und nicht schäumt. Allerdings soll die neue Maschine dank technischer Innovation weniger CO2 verbrauchen als ältere. Direkt danach wird das Bier mit einem Füllventil in die Flasche gefüllt und anschließend verschlossen. Im Anschluss findet die erste Füllstandskontrolle statt, der Kronkorken wird auf das korrekte Logo und den einwandfreien Sitz kontrolliert. Fehlerhafte Flaschen werden ausgeschleust. Danach geht es für die Bierflaschen zur Etikettiermaschine.

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Weitere Abfüllanlage in den Startlöchern

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„Schon nach wenigen Monaten hat die neue Anlage für spürbare Entlastung gerade in den Saisonspitzen gesorgt. Wir sehen uns gut gerüstet für die nächsten Jahrzehnte“, sagt Peter Peschmann, auch bereits vorausschauend auf die weitere Abfüllanlage, die sich gerade in der Installation befindet und voraussichtlich im Frühjahr 2024 in Betrieb genommen werden soll. Peter Peschmann: „Wir haben unser Ziel, das 200-jährige Jubiläum der Brauerei C. & A. Veltins im kommenden Jahr, fest im Blick und haben mit den Großinvestitionen der zurückliegenden Jahre langfristig den Weg in die Zukunft des Unternehmens und den Standort bereitet.“

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