
Es ist ein Riesen-Projekt des Hochsauerlandkreises: Das Berufskolleg in Meschede wird von Grund auf erneuert und um- und ausgebaut. Der Rat Meschede muss dafür heute den Bebauungsplan und den Flächennutzungsplan für das Gelände am Dünnefeld ändern.
Schon jetzt ist klar: Während der Bauarbeiten am Berufskolleg wird das Parken zum Problem werden. Am Berufskolleg Meschede werden derzeit ca. 2.100 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Dazu kommen rund 110 Lehrerinnen und Lehrer, Hausmeister und Verwaltungspersonal. Die Mescheder Stadtverwaltung formuliert es so: Die Sicherstellung der ausreichenden Anzahl von Stellplätzen für die Nutzer des Berufskollegs und der Sportanlagen während der Bauzeit wird eine große Herausforderung darstellen." Die Ausweichmöglichkeiten sind begrenzt: In Frage kommt die Nutzung des städtischen Basketballplatzes unterhalb der Sporthalle, sowie die Parkplätze entlang des Friedhofes und der Bolzplatz an der Rosenstraße. Die Nutzung der Flächen wurde nach Angaben der Stadt direkt mit dem Hochsauerlandkreis vertraglich vereinbart. Wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind, sollen auch die Sportler, die z.B. in der Dünnefeldhalle trainieruen, auf dem neuen Parkplatz parken dürfen. Eine abschließende vertragliche Regelung mit dem Hochsauerlandkreis stehe noch aus.
Millionen-Bauprojekt Berufskolleg
Das Berufskolleg in Meschede soll von Grund auf erneuert und um- und ausgebaut werden. Auf dem Gelände am Dünnefeld sollen Räume für eine Fachschule für Agrarwirtschaft, für die Rettungsdienstschule des Hochsauerlandkreises und für das Regionalprojekt SmartFactory entstehen. Der Hochsauerlandkreis rechnet für das Gesamtprojekt mit Kosten in Höhe von 77,5 Millionen Euro.
Das Berufskolleg Meschede zeige bedeutsame Schwächen in seiner Baustruktur, erfülle bau-physikalisch nicht die aktuellen Vorschriften für Energieeinsparung, hatte die Kreisverwaltung festgestellt. Auch in Bezug auf die Gebäudetechnik bedarf das Berufskolleg Meschede einer grundlegenden Sanierung.
Geplant ist der Baubeginn Ende 2026/Anfang 2027. Für Ende 2029 sei der Einzug in den Neubau anvisiert. Dann werden die alten Gebäude überwiegend abgerissen und neue Stellplätze geschaffen. Auch eine Rettungsdienstschule soll auf dem Gelände am Dünnefeld entstehen.