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Bundeskabinett - Sportfördergesetz
© Kay Nietfeld/dpa
Christiane Schenderlein (CDU), die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt
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«Meilenstein»: Kabinett beschließt neues Sportfördergesetz

Nach den aus deutscher Sicht durchwachsenen Winter-Spielen soll die Förderung des Spitzensports neu aufgestellt werden. Die Staatsministerin verteidigt den Standort der neuen Agentur in Leipzig.

Veröffentlicht: Mittwoch, 25.03.2026 12:31

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Förderung

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Berlin (dpa) - Die Bundesregierung hat eine neue Grundlage für die Förderung des Spitzensports in Deutschland auf den Weg gebracht. «Unser Ziel: Mehr deutsche Medaillen bei internationalen Wettbewerben», sagte die Staatsministerin für Sport, Christiane Schenderlein (CDU), in Berlin. «Wir stellen das System neu auf, mit einem stärkeren Fokus auf Leistung, auf Potenziale und auf nachvollziehbare Entscheidungen.» Kernstück der Reform ist eine neue Spitzensportagentur, die als unabhängige Institution aufgebaut werden solle. Der Sitz der Agentur soll in Leipzig sein.

Das Kabinett beschloss ein Sportfördergesetz, das nun ins parlamentarische Verfahren geht. Schenderlein sprach von einem «Meilenstein für den deutschen Spitzensport» und einer zentralen Reform. «Unser Anspruch ist klar: Wir wollen die Leistungsfähigkeit des deutschen Spitzensports stärken, und dafür braucht es strukturelle Veränderungen.» Schenderlein sprach außerdem von einem Gesetz für die Athleten. Erstmals werde die Möglichkeit einer unmittelbaren individuellen Förderung gesetzlich verankert. 

Schenderlein verteidigt Standort

Kritik des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) an der Besetzung des Stiftungsrats der Agentur wies Schenderlein zurück. Der DOSB stört sich daran, dass in den Rat von der Politik sechs Mitglieder und vom DOSB drei entsendet werden sollen. 

Die Staatsministerin verteidigte ebenso den geplanten Standort Leipzig. Damit solle die Unabhängigkeit der Agentur gestärkt werden, dass es neben Frankfurt und Berlin noch einen weiteren Standort gebe.

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© dpa-infocom, dpa:260325-930-864767/1
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