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Mehrere mögliche K.o.-Tropfen-Einsätze bei Karneval
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Mehrere mögliche K.o.-Tropfen-Einsätze bei Karneval

Über die Karnevalstage gab es drei K.-o.-Tropfen-Verdachtsfälle im HSK. Die Fälle aus Arnsberg und Marsberg-Westheim sind noch nicht bestätigt. Die Ermittlungen laufen, so die Polizei.

Veröffentlicht: Dienstag, 17.02.2026 07:03

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Am Samstagabend hat eine Marsbergerin die Karnevalsparty in Westheim besucht. Nach eigenen Angaben hat sie im Verlauf des Abends zwei Bier und zwei Schnäpse getrunken. Plötzlich hat sie sich komisch gefühlt und wurde von einer Freundin nach draußen begleitet. Draußen angekommen verschlechterte sich der Zustand der Frau schnell. Sie fiel zu Boden und verlor kurz darauf das Bewusstsein. Die Freundin brachte sie anschließend nach Hause. Gestern hat die Frau den Vorfall bei der Polizeiwache in Marsberg gemeldet. Die Polizei prüft nun den Verdacht auf gefährliche Körperverletzung durch K.-o.-Tropfen. Das zuständige Kriminalkommissariat hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen, die Hinweise zum Geschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiwache Marsberg unter der Telefonnummer 02992-90200-3711 zu melden.


In Arnsberg ist am Sonntagabend ein Mann auf der Wache erschienen. Er gab an, K.o.-Tropfen verabreicht bekommen zu haben. Ihm wurde vor Ort Blut abgenommen. Die Ermittlungen laufen, heißt es. Auch eine 32-jährige Arnsbergerin vermutet, K.-o.-Tropfen verabreicht bekommen zu haben. Sie war am Sonntag ebenfalls in Alt-Arnsberg unterwegs. Gemeinsam mit Freundinnen besuchte sie um 15:00 Uhr eine Gaststätte in der Straße Alter Markt. Im Laufe des Nachmittages hat die Frau Symptome bemerkt, die sie nicht mit ihrem Alkoholkonsum in Einklang bringen konnte. Bei diesen Symptomen hat es sich unter anderem um Schwindel und Übelkeit gehandelt, so ein Polizeisprecher. Sie wurde im Anschluss von Vertrauenspersonen nach Hause gebracht. Da die Geschädigte erst am nächsten Tag auf der Wache erschien, wurde auf die Entnahme einer Blutprobe verzichtet. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgrund des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich telefonisch mit der Polizeiwache Arnsberg unter der Telefonnummer 02932- 90200 in Verbindung zu setzen.

Am Sonntag war auch ein 33-jähriger Arnsberger in einer Gaststätte in der Straße Alter Markt in Alt-Arnsberg unterwegs. Zwischen 20:30 Uhr und 22:00 Uhr bemerkte auch er Symptome, die er nicht mit seinem Alkoholkonsum in Einklang bringen konnte. Die Polizei ermittelt auch hier wegen möglicher gefährlicher Körperverletzung.

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Aufmerksamkeit schützt

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Die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis nimmt die Vorfälle zum Anlass, auf die Bedeutung gegenseitiger Aufmerksamkeit bei Veranstaltungen hinzuweisen. "Gerade bei Feiern mit vielen Menschen ist es ratsam, Getränke stets im Blick zu behalten und Veränderungen des eigenen Wohlbefindens ernst zu nehmen. Begleitpersonen sollten aufeinander achten und bei plötzlichem Unwohlsein frühzeitig Unterstützung organisieren. Wer sich unsicher fühlt, sollte nicht zögern, das Personal oder andere Anwesende anzusprechen und im Zweifel den Rettungsdienst zu rufen", so ein Polizeisprecher.

Bei Verdacht auf K.-o.-Tropfen empfiehlt die Polizei, möglichst frühzeitig ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Nur zeitnah entnommene Blut- oder Urinproben können einen möglichen Einsatz nachweisen. Hinweise auf verdächtige Beobachtungen nimmt die Polizei jederzeit entgegen.

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