Mehr Lieferengpässe

In den Apotheken im Sauerland hat sich der Lieferengpass verschärft.

Probleme mit nicht verfügbaren Medikamenten bekommen auch die Apotheken im Hochsauerlandkreis zu spüren. Unterschiedlichste Arzneimittel wie z. B. Schmerzmitel oder Magensäureblocker sind zeitweise nicht lieferbar. Der Sprecher der heimischen Apotheker Klaus Mörchen vermutet, dass Verträge zwischen Krankenkassen und Pharmaunternehmen ein Grund dafür seien könnten. Demnach dürfen bestimmte Wirkstoffe nur von bestimmten Unternehmen produziert werden. Produziere ein Pharmakonzern nicht, käme es sofort zu Lieferengpässen, vermutet Mörchen. Einen Zusammenhang mit dem geplanten BREXIT schließt der Apotheker aus Meschede derzeit aus.

Deutsche Apothekenverbände fordern stärkeren Kampf gegen Lieferengpässe

Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände fordert unterdessen ein stärkeres Gegensteuern. Nötig seien mehr Transparenz der Hersteller, bessere Rabattverträge der Krankenkassen und Anreize für die Produktion wichtiger Wirkstoffe in Europa, so Vizepräsident Mathias Arnold.

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