Mehr Fälle von Kindeswohlgefährdung im Sauerland

21 Mal gab es eine akute Gefährdung

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Eigentlich sollten sich Kinder in ihrer Familie sicher fühlen, kreisweit sind im letzten Jahr aber wieder mehr Verfahren zur Einschätzung von Kindeswohlgefährdung eröffnet worden. Das geht aus Zahlen hervor, die die Landesstatistiker heute vorgelegt haben. Die Jugendämter sind bei uns im Rahmen ihres Schutzauftrages dafür zuständig. Im vergangenen Jahr gab es bei uns rund 380 Verfahren bei den Jugendämtern. Rund 20 Mal wurde eine akute Gefährdung, fast 180 Mal Hilfebedarf in Familien festgestellt. Auch eine latente Kindeswohlgefährdung gab es in über 40 Fällen. Von den mehr als 380 Verfahren stellte sich in rund einem Drittel der Fälle bei genauerem Hinsehen heraus, dass alles in Ordnung war. Die Ermittler sind generell auf ein aufmerksames Umfeld z.B. in Schulen oder Kindergärten oder auch der Nachbarschaft angewiesen.

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